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500 Zuhörer bei Jahresabschlusskonzert des Musikzugs Battenberg

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Aufgereiht: Die Blechbläser des Orchesters; dahinter die Percussion-Abteilung.
Aufgereiht: Die Blechbläser des Orchesters; dahinter die Percussion-Abteilung. © Bienhaus, Peter

„Wieder on Tour“ mit einer musikalischen Reise war der Musikzug Battenberg zusammen mit rund 500 Zuhörern am Samstagabend in der Battenberger Großsporthalle.

Battenberg – Das mehr als 50-köpfige Orchester spielte unter der Leitung von Rudolf Strieder ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Musikprogramm, das viel Applaus erhielt. Musikzug-Vorsitzender Frank Bienhaus begrüßte die Konzertgäste, Carsten Kaufmann führte durch das Programm. Das Jahresabschlusskonzert bewies wieder einmal die besonderen vielseitigen und musikalischen Qualitäten des Battenberger Musikvereins, der im Jahr 1950 gegründet wurde.

Das Jugendorchester unter der Leitung von Milena Meiser eröffnete das Konzert und zeigte, dass eine gute Nachwuchsarbeit im Musikzug geleistet wird. Vorsitzender Bienhaus erklärte, dass der Nachwuchs ein wichtiger Teil im Musikzug sei. „Die Ausbildung erfordert viel Fleiß und Geduld von den jungen Musikanten und von den Ausbildern, um das gemeinsame Ziel – das Erlernen und Spielen eines Instruments in der Gemeinschaft mit anderen – zu erreichen“, sagte Bienhaus.

Die beiden Klarinetten-Spielerinnen Magdalena Schindzielorz und Lena Bernt sowie Trompeter Simon Röse hatten ihre Aufnahmeprüfungen für das Orchester bestanden und erhielten die Urkunden. Nach fast sechs Jahrzehnten beendete Rainer Bienhaus seine aktive Laufbahn als Schlagzeuger beim Musikzug. Der Vorsitzende überreichte ihm ein Erinnerungsbild.

Unter dem Motto „Wieder on Tour“ unternahm der Musikzug Battenberg bei seinem Jahresabschlusskonzert eine musikalische Reise. Das Orchester spielte ein unterhaltsames Musikprogramm unter der Leitung von Rudolf Strieder.
Unter dem Motto „Wieder on Tour“ unternahm der Musikzug Battenberg bei seinem Jahresabschlusskonzert eine musikalische Reise. Das Orchester spielte ein unterhaltsames Musikprogramm unter der Leitung von Rudolf Strieder. © Peter Bienhaus

Schwierigkeiten in der Corona-Pandemie

Frank Bienhaus berichtete auch von den Schwierigkeiten in der Zeit mit Corona und erklärte, dass das Konzert um fünf Wochen vorgezogen worden war, um etwaigen verschärften Corona-Regeln im Spätherbst zuvorzukommen. „Heute Abend ist es nun endlich weiter soweit, unser Jahresabschlusskonzert, auf das wir uns alle freuen, stattfinden zu lassen“, freute sich der Vorsitzende. Das Weihnachtskonzert soll am 3. Dezember in der Kulturhalle in Battenfeld gespielt werden.

Die musikalische Reise beim Jahresabschlusskonzert am Samstagabend begann mit dem Marsch „Graf Zeppelin“. Auf einem Segelschiff wurde in vier Sätzen der Komposition zu „Gullivers Reisen“ die fantasievolle Reise fortgesetzt. Mit „Mandalen Landscape“ erlebten die Zuhörer das musikalische Bild der Westküste Norwegens mit den schneebedeckten Bergen und den malerischen Fjorden. Im Luftwaffen-Sound wurde der Marsch „Auf silbernen Schwingen“ gespielt und der Flug über den Teich intoniert. Viel Spaß hatten die Zuhörer und Zuschauer beim „Vergnügungszug“, einer schnellen Polka von Johann Strauss Sohn.

Danke: Musikzug-Vorsitzender Frank Bienhaus dankte Jugendleiterin Milena Meiser für ihr Engagement mit einem Blumenstrauß und einem Bild.
Danke: Musikzug-Vorsitzender Frank Bienhaus dankte Jugendleiterin Milena Meiser für ihr Engagement mit einem Blumenstrauß und einem Bild. © Bienhaus, Peter

Mit der „Fanfare and Flourishes“, das zur Krönung von Königin Elisabeth II in 1953 gespielt worden war, begann das Musikzug-Orchester den zweiten Konzertteil. Eine rasante Hochgebirgsexpress-Fahrt gab es mit „Mountain Panorama“, schwungvoll wurde der Marsch „Fahrt ins Blaue“ vorgetragen. Einen Ausflug in die Zauberwelt gab es mit „The Wizzard of Oz“. Die musikalische Reise endete mit der „80er-Kult-Tour“ und Musikstücken der neuen deutschen Welle. Als Zugaben wurden die Filmmusik aus „Die tollkühnen Männer“ und der Musikzug-Marsch „Kameraden auf See“ gespielt.

Nach insgesamt drei Zugaben und der Nationalhymne verabschiedeten sich die Musiker am späten Abend von der Bühne und vom begeisterten Publikum. Im Vereinsheim gab es anschließend noch eine After-Show-Party. (Von Peter Bienhaus)

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