Menschen sollen sensibler mit Wasser umgehen

Kein Trinkwasser für Pools und Gärten: Verbot in Battenberg gilt weiterhin

Battenberg. Das Verbot durch die Stadt Battenberg, Gärten zu gießen, Pools und Planschbecken zu befüllen und Autos zu waschen, bleibt für Battenberg, Dodenau und Laisa bestehen.

Wie berichtet, hatte die Stadt vergangene Woche als Reaktion auf die anhaltende Dürre die Nutzung von Leitungswasser für solche Zwecke untersagt. Dies wurde in der Ausschuss-Sitzung am Donnerstagabend nochmals bekräftigt.

„Wir sind bei den Brunnen und Wassergewinnungsanlagen an unsere Grenzen gekommen“, berichtete Wassermeister Michael Grings. Mit dem Verbot wolle die Stadt „das Bewusstsein der Leute schärfen, sparsamer mit Wasser umzugehen“, sagte Grings. Vor dem Verbot hätten „die Leute aus dem Vollen geschöpft, Gärten bewässert und große Pools befüllt“, berichtete Stadtverordneter Heinz-Günther Schneider.

Die Lage habe sich seit Sonntag zwar entspannt, der Verbrauch liege aber noch auf hohem Niveau. „Wenn mehr rausgeht als reinkommt, muss man aufpassen“, sagte Grings.

Von dem Verbot sind Frohnhausen und Berghofen ausgenommen, weil sie nicht zu dem Verbundsystem der anderen Stadtteile gehören, sondern jeweils separate Brunnen und Hochbehälter haben. 

Rubriklistenbild: © Julian Stratenschulte/dpa-avis

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