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Battenberger Edeka-Markt soll Anbau für Getränke erhalten

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Von: Thomas Hoffmeister

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Soll um einen Getränkemarkt erweitert werden: Der Edeka-Lebensmittelmarkt Welker an der Marburger Straße in Battenberg.
Soll um einen Getränkemarkt erweitert werden: Der Edeka-Lebensmittelmarkt Welker an der Marburger Straße in Battenberg. © Thomas Hoffmeister

Der Edeka-Markt an der Marburger Straße in Battenberg soll erweitert werden. Das Stadtparlament gab grünes Licht für weitere 700 Quadratmeter Verkaufsfläche für einen Getränkemarkt.

Battenberg – Über eine Änderung des Bebauungsplanes „Im Tiefenbach/Der Hopfenacker“ soll es dem Edeka-Markt in Battenberg ermöglicht werden, einen Anbau mit rund 700 Quadratmetern Nutzfläche für einen Getränkemarkt zu schaffen. Das hat das Stadtparlament einstimmig beschlossen.

Der Anbau soll in westlicher Richtung (stadteinwärts) errichtet werden. Ortsbeirat, Magistrat und Bauausschuss hatten bereits ihre Zustimmung signalisiert. Laut Verwaltungsvorlage hat der Eigentümer des Erweiterungsgrundstückes die Bereitschaft zum Verkauf erklärt.

„Es ist schön zu sehen, wie sich der Markt seit seiner Eröffnung entwickelt hat“, sagte Harald Battenfeld. „Die CDU unterstützt das Vorhaben, auch wenn das Eder-abwärts nicht unbedingt positive Resonanz findet“, so Battenfeld. Anfang September hatte es einen Ortstermin mit den Bürgermeistern der Nachbarkommunen – auch aus Allendorf/Eder – gegeben.

Noch keine Stellungnahme aus Allendorf

„Es kann seitens der Gemeinde Allendorf keine Erklärung abgegeben werden, ohne die betreffenden Marktbetreiber hier einzubeziehen“, teilte Claus Junghenn auf Anfrage am Freitag mit.

Man müsse die angestrebte Erweiterung des Edeka-Marktes im Zusammenhang mit der Geschäftsaufgabe des früheren Getränkegroßhändlers Heinemann sehen, sagte Harald Battenfeld. Der Getränkemarkt Heinemann habe eine Verkaufsfläche von etwa 850 Quadratmetern gehabt, der geplante Edeka-Erweiterungsbau sehe nur 700 Quadratmeter vor. Somit bleibe man unter der früheren Verkaufsfläche.

Welker: Lücke auffüllen

Es gehe darum, die „Lücke“ aufzufüllen, die der Getränkemarkt Heinemann hinterlassen habe, sagte Edeka-Marktleiter Gregor Welker der HNA auf Anfrage.

Er habe bereits „Anfang des Jahres“ einen dritten Vollautomaten für Getränke aufgestellt (für die Rückgabe von PET-, Glas- und Mehrwegflaschen sowie Dosen), als Heinemanns Geschäftsaufgabe noch nicht bekannt gewesen sei. Das habe sich als richtiger Schritt erwiesen. Parallel dazu habe er jetzt einen Kühlwagen und Festzeltgarnituren angeschafft. „Die Nachfrage von Vereinen, auch kleineren Vereinen, ist einfach da“, sagt Welker.

Der bestehende Markt hat 1400 Quadratmeter Verkaufsfläche und läuft laut Welker sehr gut. Bei der Eröffnung im Jahre 2018 habe er etwa 30 Mitarbeiter beschäftigt, inzwischen seien es über 60. Die Mitarbeiterzahl spiegele auch die Umsatzentwicklung, die sich „nahezu verdoppelt“ habe.

„Primär geht es um den Getränkebereich“, sagt Welker. Es könne aber auch sein, dass nach der Erweiterung „das eine oder andere Regal etwas verschoben“ werde.

Zugang durch den bestehenden Markt

Klar sei, dass der Zugang zum künftigen Getränkebereich durch den bestehenden Markt erfolgen werde. Nach Fertigstellung des Anbaus werde es einen Mauerdurchbruch geben. Vermutlich werde man weitere Parkplätze schaffen müssen.

Zu den Investitionskosten und zur zeitlichen Schiene könne er keine Angaben machen, sagte Welker. Investor ist die Firma Berge-Bau, die auch den bestehenden Markt gebaut hatte.

Investor trägt die Kosten

Die Änderung des Bebauungsplanes im vereinfachten Verfahren wurde einstimmig beschlossen. Der Investor habe schriftlich zugesagt, die Kosten des Bebauungsplan-Änderungsverfahrens zu übernehmen, steht in der Vorlage der Verwaltung.

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