Rohrbruch vorzeitig behoben

Battenberger Freibad öffnet am 3. Juli mit Corona-Regeln

Klare Regelungen: Mit Smileys werden die Badegäste darüber informiert, ob das Freibad belegt ist oder ob noch freie Plätze vorhanden sind. Auch Eingang und Ausgang sind klar geregelt, wie Badeleiter Dirk Dornseif und Bürgermeister Christian Klein hier deutlich machen.
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Klare Regelungen: Mit Smileys werden die Badegäste darüber informiert, ob das Freibad belegt ist oder ob noch freie Plätze vorhanden sind. Auch Eingang und Ausgang sind klar geregelt, wie Badebetriebsleiter Dirk Dornseif (links) und Bürgermeister Christian Klein hier deutlich machen.

Der erste Schock ist verdaut, der Schaden durch einen Wasserrohrbruch ist provisorisch behoben: Deshalb öffnet das Battenberger Freibad doch schon am Freitag, 3. Juli, als erstes Schwimmbad im Südkreis und nicht erst am 6. Juli.

Wie berichtet, sollen demnächst auch die Freibäder Frankenberg, Rosenthal und Gemünden öffnen – wie Battenberg aber mit Corona-Einschränkungen. Bisher ist in Waldeck-Frankenberg nur das Korbacher Freibad für den Publikumsverkehr offen.

Am vergangenen Montag musste die ursprünglich für den 1. Juli geplante Öffnung des Battenberger Freibads wegen eines Wasserrohrbruchs noch verschoben werden. Bürgermeister Christian Klein hatte den Start nach der Corona-Pause deshalb für Montag, 6. Juli, angekündigt. Nun ist der Schaden doch schneller behoben worden und das Bärenbad öffnet schon am morgigen Freitag, 3. Juli.

„Je nach Wetterlage wollen wir das Freibad etwa bis Mitte September offenhalten“, sagt Badebetriebsleiter Dirk Dornseif. Das Freibad in Dodenau bleibe auf Empfehlung des Gesundheitsamtes dagegen geschlossen, berichtete Klein.

„Wegen der Corona-Pandemie kann der Betrieb des Freibades in Battenberg allerdings nur unter Einschränkungen und mit Hygiene- sowie Abstandsregelungen aufgenommen werden“, informierte der Bürgermeister am Mittwoch. So ist unter anderem die Besucherzahl auf 300 begrenzt, die gleichzeitige Anzahl der Schwimmer im Becken auf 100.

Smileys machen die Freibadbesucher schon auf dem Parkplatz und vor dem Eingang darauf aufmerksam, ob das Bad genutzt werden kann: Ein grüner und lachender Smiley heißt, dass noch Plätze vorhanden sind. Ein roter und griesgrämiger Smiley bedeutet, dass alle Plätze belegt sind.

Rohrbruch machte Probleme

Ein komplizierter Rohrbruch am Montagmorgen unter der Bodenplatte des Hallenbades hatte die schon für Mittwoch vorgesehene Öffnung des Freibads buchstäblich ins Wasser fallen lassen. Durch den Rohrbruch ergossen sich pro Stunde etwa 50 Kubikmeter Wasser ins Erdreich. „Innerhalb von zwei Tagen konnten wir diesen Schaden nicht reparieren“, berichtete Badebetriebsleiter Dirk Dornseif.

Ein Wasserrohrbruch hatte die Öffnung des Battenberger Freibads am Mittwoch verhindert. „An der dümmsten Stelle“, berichtete Bürgermeister Christian Klein (rechts), hier mit Badebetriebsleiter Dirk Dornseif.

In Zusammenarbeit der beiden Wassermeister Michael Grings und Stefan Bergener mit dem Frankenberger Bauunternehmen Mütze konnte die schadhafte Wasserleitung inzwischen aber freigelegt und zumindest provisorisch repariert werden. „Ein Notanschluss und eine Notleitung wurden verlegt, die Baustelle für den Publikumsverkehr mit Platten sicher abgedeckt“, erklärte Dornseif.

Das Problem für die Stadt Battenberg: Erst im Vorfeld der Badesaison waren der Hof und der Eingangsbereich des Freibads neu asphaltiert worden: „Das ist der blödeste Schaden an der dümmsten Stelle. Für den neuen Anschluss muss alles wieder komplett aufgerissen werden“, sagt Bürgermeister Klein. Er rechnet mit Kosten von bis zu 60.000 Euro.

Die Corona-Regeln im Battenberger Freibad

Die Besucherzahl im Battenberger Freibad wird auf 300 begrenzt, die Zahl der Schwimmer im Becken auf 100.

Es gelten die bekannten Abstands- und Hygieneregelungen.

Alle Badegäste müssen registriert werden.

Vor der Eintrittskasse muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Dauerkarten können nicht genutzt werden.

Der Chlorgehalt im Wasser wird auf das Doppelte erhöht.

Der Toiletten- und Duschbereich ist auf maximal zwei Personen im Damen- und Herrenbereich begrenzt; die Garderobenschränke sind gesperrt; im Damen- und Herrenbereich ist je nur eine Umkleidekabine geöffnet.

Im Eingangsbereich ist eine Handdesinfektionsstation eingerichtet. Handläufe und Türgriffe werden stündlich gereinigt und desinfiziert.

Die Sprungbretter und Hüpfkissen bleiben gesperrt. Auch einen Kiosk-Verkauf wird es nicht geben.

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