Neue Pumpe spart Strom – Eröffnung im Juni

Reparatur- und Sanierungsarbeiten am Battenberger Freibad laufen

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Mit der neuen Umwälzpumpe für das Battenberger Freibad: (von links) Roger Discher von der Firma Herborner Pumptechnik GmbH, Bürgermeister Christian Klein und Schwimmmeister Dirk Dornseif. 

Battenberg. Handwerker prägen das Bild im Battenberger Freibad: Vor dem Start in die neue Saison werden Umkleiden und Duschen komplett erneuert.

Das Becken erhält nach 42 Jahren eine neue Umwälzpumpe, beschädigte Fliesen werden von Mitarbeitern der Dodenauer Firma Hoffmann ausgetauscht. Schwimmmeister Dirk Dornseif freut sich besonders über die neue Umwälzpumpe.

„Die alte Pumpe ist 42 Jahre störungsfrei gelaufen“, erzählt Dornseif. „Die neue Pumpe braucht aber deutlich weniger Strom. Wir werden pro Saison etwa 2240 Euro an Stromkosten sparen.“ Bei Anschaffungs- und Montagekosten von rund 15 000 Euro hätte sich die neue Umwälzpumpe schon nach sechseinhalb Jahren rentiert. „Wenn diese Pumpe auch 42 Jahre läuft, haben wir genug dabei verdient“, lacht Dornseif.

180 Kubikmeter Badewasser kann die neue Pumpe umwälzen und durch die angeschlossenen Filter drücken – „pro Stunde“, erläuterte Roger Discher, Vertriebsingenieur bei der Firma Herborner Pumptechnik. Während die alte Pumpe von einem 15 kW-Motor angetrieben wurde, kommt die neue mit einem 11 kW-Motor aus. Auch das spart Strom. Im vergangenen Jahr war bereits eine Umwälzpumpe für 10 000 Euro ausgetauscht worden.

Baulärm dringt aus dem Umkleide- und Sanitärbereich des Battenberger Freibades. „Dort werden die Duschen und Sanitäranlagen erneuert, die Böden komplett neu gefliest. In den Umkleiden werden auch neue Trennwände eingebaut“, erzählt Schwimmmeister Dornseif.

Die Kosten für die Erneuerung der Duschen und Umkleiden beziffert Bürgermeister Christian Klein auf rund 45 000 Euro.

Mittendrin, im großen Becken, das noch nicht mit Wasser befüllt ist, arbeitet Jürgen Schelberg von der Dodenauer Firma Hoffmann-Bau. „Jedes Jahr müssen etwa zehn Quadratmeter Fliesen und etwa 30 Meter Dehnungsfugen erneuert werden“, sagt Schwimmmeister Dornseif. Er verspricht: „Bis zum Start in die Saison sind wir mit allen Arbeiten fertig.“

Auch wenn die Battenberger Bäder inzwischen dem Energieversorger EWF gehören: Bürgermeister Klein sorgt sich um weitere, anstehende Investitionen: „Irgendwann müssen wir an die Technik, sprich: die Wasseraufbereitung ran“, sagt Klein.

Wann das Battenberger Freibad seine Pforten für Besucher öffnet, ist unterdessen noch nicht ganz klar. Bürgermeister Klein geht von einer Freibad-Öffnung „Anfang Juni“ aus – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Bei wechselhaftem Wetter sei es – auch im Hinblick auf den Schulsport und die Frühschwimmer – sinnvoller, das Hallenbad möglichst lange geöffnet zu halten, stimmt Schwimmmeister Dornseif zu.

Er geht davon aus, dass das Dodenauer Freibad schon einige Tage früher öffnen wird. In Dodenau sei die Fliesen-Reparatur bereits abgeschlossen. „Die lassen schon das Wasser ein.“

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