DRK und VHS bieten Sprachkurse für Asylbewerber an

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Teilnehmer am Sprachtraining im Battenberger Asylbewerberheim am Wingertsberg: (von links) Angela Neuhaus-Klinkosch, Stephanie Herrmann, Name des Asylbewerbers unbekannt, Sabine Aghte, Lul aus Somalia, Mekerlt, Tsega und Selam aus Eritrea, DRK-Kreisvorsitzender Dr. Rolf Bluttner und Wilma Wendel, Programmbereichsleiterin der VHS.

Battenberg. „Eigentlich wollen alle Deutsch lernen", sagt Wilma Wendel. Unterstützt von DRK und VHS, nehmen Asylbewerber „mit hoher Motivation" am Sprach-Unterricht teil.

In der Praxis ist das jedoch oft gar nicht so einfach. Sprachtraining morgens um 9.30 Uhr hat Diplom-Sozialpädagogin Stephanie Herrmann schnell wieder gestrichen.

Im ehemaligen DRK-Altenheim am Wingertsberg sind derzeit 47 Asylbewerber untergebracht. Die Flüchtlinge kommen überwiegend aus Somalia, Eritrea und Syrien.

Die Voraussetzungen seien sehr unterschiedlich, hat Sabine Aghte beobachtet. Ärzte und Sozialarbeiter hatte sie schon in ihren Deutschkursen. Andere hätten „nicht mal Grundschul-Wissen“. Im Unterricht müssten alle lernen, sich gegenseitig zu helfen, sagt Wilma Wendel.

Während die Volkshochschule an vier Standorten im Landkreis (Battenberg, Gemünden, Fürstenberg und Bad Arolsen) Grundkurse in deutscher Sprache anbietet, die über drei Monate laufen und vom Landkreis finanziert werden, bietet das Deutsche Rote Kreuz auf kleinerem Level „Sprachtraining“ mit Referentinnen an, die für ihre Tätigkeit nur eine kleine Aufwandsentschädigung erhalten. (off)

Was die Flüchtlinge im Sprachunterricht praktisch lernen, lesen Sie in der gedruckten Donnerstag-Ausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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