Symposium eröffnet

Holzbildhauern in Battenberg bei der Arbeit zuschauen

Eröffnung des Holzbildhauer-Symposiums in Battenberg: Auf dem Stamm sitzen (von links) die Künstler Daniela Schönemann, Sieglinde Gros, Raimund Göbner und Angela Hiß, mit der Motorsäge Edvardas Racevicius. Weiter von links im Bild: Projektleiter Beat Hodel, Silvia Ritter (Ederbergland-Touristik), Bürgermeister Christian Klein und Regionalmanagerin Lena Bischoff-Stein.
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Eröffnung des Holzbildhauer-Symposiums in Battenberg: Auf dem Stamm sitzen (von links) die Künstler Daniela Schönemann, Sieglinde Gros, Raimund Göbner und Angela Hiß, mit der Motorsäge Edvardas Racevicius. Weiter von links im Bild: Projektleiter Beat Hodel, Silvia Ritter (Ederbergland-Touristik), Bürgermeister Christian Klein und Regionalmanagerin Lena Bischoff-Stein.

Das zweite Battenberger Holzbildhauer-Symposium ist eröffnet. Seit Montag, 6. September 2021, arbeiten fünf Künstler auf ehemaligen Bauernhöfen an Kunstwerken, die vor den Augen der Besucher aus Eichenstämmen entstehen. Nachfragen und Gespräche mit den Akteuren sind ausdrücklich erwünscht.

Battenberg - Viele Menschen aus der Region erinnern sich gern an das erste Holzbildhauer-Symposium vor drei Jahren. „Ich gebe zu, dass ich am Anfang skeptisch war. Aber nach dieser Woche waren alle begeistert“, sprach Bürgermeister Christian Klein das aus, was viele damals dachten. Der „Mann im Bärenkleid“ von Johannes Hepp, der jetzt auf dem Parkplatz der Neuburg steht, oder die „Äffin“ von Thomas Putze, die lange unter dem Vordach der Kunstvereinsvorsitzenden Martina Radke baumelte, haben – ebenso wie die anderen Kunstwerke – einen festen Platz in den Herzen der Battenberger gefunden.

„Wir wollen das erste Symposium nicht kopieren“, sagte Projektleiter Beat Hodel in seiner Eröffnungsansprache. In Abstimmung mit einem Beirat des Kunstweges habe man „fünf tolle neue Künstler“ eingeladen, die ganz unterschiedlich arbeiten, aber auch gut miteinander auskommen, wie bei der Eröffnung deutlich wurde. „Ich hoffe, dass es uns wieder gelingt, den Funken überspringen zu lassen“, sagte Klein.

Kunstweg mit 14 Kilometern Länge

Der Battenberger Kunstweg, der auf einer Länge von 14 Kilometern die Kernstadt Battenberg mit den Ortsteilen Berghofen und Laisa verbindet, soll ständig weiter wachsen. Inzwischen sind bereits 17 Kunstobjekte entlang des Weges aufgestellt. Durch das zweite Holzbildhauer-Symposium sollen weitere Objekte hinzukommen.

Von einem „Vorzeigeprojekt“ für die Menschen in der Region, das gleichwohl auch Besucher von außerhalb anlocke, sprach die Regionalmanagerin der Leader-Region Burgwald-Ederbergland, Lena Bischoff-Stein.  

„Aus touristischer Sicht brauchen wir solche Leuchtturm-Projekte, die die Menschen anlocken“, sagte Silvia Ritter, Geschäftsführerin der Ederbergland-Touristik. Sie habe viele Flyer als Werbung für das zweite Holzbildhauer-Symposium „gut platziert“ und hoffe nun auf eine „spanende und erlebnisreiche Woche“.

Täglich von 10 bis 18 Uhr

Täglich von 10 bis 18 Uhr werden die Künstler Angela Hiß (Düsseldorf), Sieglinde Gros (Michelstadt), Daniela Schönemann (Halle), Edvardas Racevicius (Greifswald) und Raimund Göbner öffentlich an der Marburger Straße und an der Hauptstraße an ihren Werken arbeiten. Abends ab 18 Uhr gibt es wieder einen „Säge-Hock“, bei dem man mit den Künstlern ins Gespräch kommen kann.

In den Räumen des Kunstvereins, Hauptstraße 18, gibt es eine Ausstellung, in der man sich über die Werke und das Schaffen der Künstler informieren kann.

Finissage ist am Samstag, 11. September, ab 14 Uhr in der Marburger Straße.

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