Vor dem Feldtag: Interview mit Ortsvorsteher Bernd Strieder

Vor seinem Fendt-Schlepper: Frohnhausens Ortsvorsteher und Nebenerwerbs-Landwirt Bernd Strieder. Foto: Hoffmeister

Frohnhausen. Gut 2000 Besucher hat der Feldtag vor zwei Jahren angelockt. Am Sonntag, 23. August, gibt es in Frohnhausen wieder einen Feldtag. Wir sprachen mit Ortsvorsteher Bernd Strieder.

Herr Strieder, was gibt es beim Feldtag in Frohnhausen zu sehen? 

Strieder: Unsere Absicht ist es, Landtechnik aus den letzten 50 Jahren darzustellen: Groß und Klein, Alt und Neu. Wir haben einige Traktoren, die 50 Jahre alt sind, einige Anbaugeräte sind noch wesentlich älter. Auf der anderen Seite werden hochmoderne Maschinen ausgestellt. Einige Traktoren haben über 300 PS.

Gibt es einen Schwerpunkt? 

Strieder: Wir wollen uns mit Pflanzenschutz- und Düngemittel-Technik beschäftigen. Daneben sind aber auch Anhänger und Wagen, Pflüge, Grubber und Scheiben-Eggen zu sehen - von Baujahr 1950 bis 2014 oder 2015.

Gibt es denn noch hauptberufliche Landwirte in Frohnhausen? 

Strieder: Hauptberufliche Landwirte gibt es hier schon 30 oder 40 Jahre nicht mehr. Aber es gibt noch fünf nebenberufliche Landwirte.

Wie sieht das Rahmenprogramm beim Feldtag aus? 

Strieder: Das sind zum einen fünf Landmaschinen-Händler aus der Umgebung, die ihre neuesten Produkte präsentieren. Wir haben eine Hüpfburg einen Streichelzoo mit Ziegen für die Kinder. Die Firma IGLU (Ingenieursgemeinschaft für Landwirtschaft und Umwelt) will Trinkwasserschutz präsentieren - das passt auch wunderbar zu unserem Thema Pflanzenschutz und Düngemittel. Dabei ist wichtig, dass es mit Maß und Ziel gemacht wird. Für das leibliche Wohl haben wir mit Bauern-Döner, Steaks, Bratwürstchen, Kaffee und Kuchen sowie kühlen Getränken gesorgt. Der Kuchen wird komplett im Dorf gebacken.

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