Gebäude in der Kernstadt soll genutzt werden

Fragebogen soll Bedarf für Senioren-WG in Battenberg klären

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Fragebogen-Aktion: Die Arbeitsgruppe „Leben und Wohnen im Alter“ verteilt in diesen Tagen einen gelben Fragebogen. Renate Drechsel zeigt den Fragebogen, Hans Schneider eine der Rückgabe-Boxen.

Battenberg. Können Senioren künftig gemeinsam in einem Gebäude der Battenberger Kernstadt wohnen? Diese Frage stellt sich eine Arbeitsgruppe des Battenberger Dorfentwicklungsprogramms.

Dazu werden nun Fragebögen in allen Stadtteilen verteilt.

Im Projekt „Zukunftssicherung Battenberg“ und in der Dorfentwicklung arbeitet die Arbeitsgruppe „Leben und Wohnen im Alter“ daran, ein zentrales Gebäude in der Kernstadt für gemeinschaftliche Wohnangebote zu nutzen. Es soll ein Gebäude mit einer Mischung aus betreuten Wohnangeboten und gemeinschaftlichem Wohnen entstehen, das seinen Bewohnern modernen, barrierefreien Wohnraum bietet. Zum einen sind Wohnungen für betreutes Wohnen vorgesehen, bei denen auch Pflegeleistungen in Anspruch genommen werden können - aber nicht müssen. Zum anderen bestehen Überlegungen, an diesem Standort Senioren-Wohngemeinschaften zu ermöglichen, die regelmäßig betreut werden.

Durch die sich ergänzenden Angebote können sich Senioren für diesen Standort entscheiden, sobald das eigene Haus oder die Wohnung im Alter zu groß wird. Mit der Umsetzung sollen auch die Räume des Nachbarschaftsnetzwerks als Treffpunkt für Jung und Alt in das Gebäude integriert werden. Derzeit sind sie im Terrassencafé des Battenberger DRK-Seniorenzentrums angesiedelt.

Ziel ist es, das Gebäude mit Leben zu erfüllen und eine Begegnungsstätte für alle Altersgruppen zu schaffen, so dass es sich zum „Betreuungs-, Beratungs- und Begegnungszentrum“ entwickelt. Für Fahrten in die Kernstadt sollen Senioren aus den Stadtteilen einen Bus des Nachbarschaftsnetzwerkes nutzen.

Für die Realisierung des Projektes würden sich nach Einschätzung der Arbeitsgruppe zumindest zwei Gebäude in der Kernstadt eignen. In einer Wohngemeinschaft könnten zwischen drei und neun Senioren wohnen, die Wohnungen für betreutes Wohnen sind für Paare oder alleinstehende Senioren geeignet.

Ein Ziel ist die Schaffung eines neuen Anlaufpunktes für alle Generationen. Soziales Miteinander und Lebensqualität sollen gefördert werden. (zpi)

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