Kosten erheblich höher als geplant

TSV Dodenau will neuen Rasenplatz im September in Betrieb nehmen

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Großbaustelle: Der künftige Rasenplatz des TSV Dodenau ist derzeit noch eine riesige Baustelle.

Dodenau. „Alle wollen den Rasenplatz. Wir sind auf der Zielgeraden. Wir werden im September dort spielen.“ Das kündigten Klaus-Peter Müller und Uwe Siebott vom TSV Dodenau an.

Mit den Bauarbeiten des neuen Fußballplatzes war bereits im vergangenen Frühjahr begonnen worden. „Der neue Sportplatz wird ein Schmuckstück werden, um das uns viele beneiden werden. Was dort bisher geleistet wurde, ist eine tolle Arbeit. Alles sieht schon sehr gut aus“, sagten Müller und Siebott.

Allerdings mussten die beiden Vorsitzenden auch einen Wermutstropfen in den Freudenbecher gießen: Das Projekt „Naturrasenplatz“ wird teurer als ursprünglich geplant. Waren beim Start Gesamtkosten in Höhe von 181.000 Euro veranschlagt, liegen die erwarteten Ausgaben bis zur Fertigstellung nun bei 247 000 bis 262 000 Euro. Gründe für die Finanzabweichungen zum Plan sind unter anderem Mehrkosten für das harte Gestein in Höhe von 18.000 Euro, der nicht eingeplante Bau von Zisternen mit 15.000 Euro und Mehrkosten für den Zaun in Höhe von 15.000 Euro.

Ein Problem für die Fertigstellung werden die Mehrkosten aber nicht werden, erklärten Müller und Siebott. Zu den bereits vorhandenen Finanzmitteln in Höhe von 220.000 Euro müsste nun noch weiteres Eigenkapital in Höhe von 12.000 Euro generiert werden, zudem noch ein weiteres Bankdarlehen über 15.000 Euro. Entsprechende positive Gespräche mit dem Geldinstitut habe es schon gegeben. Zudem hoffe der Verein, so Müller und Siebott, auf weitere Spenden. 

Der Dank der Vorstandsspitze galt in diesem Zusammenhang allen bisherigen Spendern – durch die finanziellen Zuwendungen von Unternehmen und Privatleuten seien in den vergangenen Monaten 50.000 Euro zusammengekommen. Die deutliche Aussage der Vereinsspitze: „Der Platz wird fertig werden. Schon im Spätsommer sollen dort Pokalspiele der Jugend stattfinden.“ Der aktuelle Stand zum Thema Rasenplatz war im Mittelpunkt der Versammlung. Vorsitzender Müller erinnerte aber auch an gesellschaftliche Veranstaltungen: „Wintervergnügen, Volkslauf und Maifest haben wir gemeinsam erfolgreich gestaltet.“

Über die Arbeit in den fünf Sparten des Sportvereins berichteten die Abteilungsleiter Ingo Bergener (Fußball), Martin Born (Tischtennis), Martina Gärtner (V-Step) und Albrecht Veith (Wandern), für die Schützen trug Uwe Siebott den Bericht von Erhard Bovermann vor. Zudem gab auch Jugendwart Jürgen Kroh seinen Jahresbericht ab. Bei den Vorstandswahlen wurde das Führungsduo Klaus-Peter Müller und Uwe Siebott einstimmig wiedergewählt. Im weiteren Vorstand gab es allerdings einige personelle Änderungen (Hintergrund).

Mit großer Mehrheit wurde von der Versammlung ein neuer „Familienbeitrag“ in Höhe von jährlich 70 Euro beschlossen – dieser Familientarif beinhaltet den Beitrag für zwei erwachsene Mitglieder, die Kinder sind bis zum vollendeten 18. Lebensjahr beitragsfrei. 

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