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Frühstückstreffen: 120 Frauen kamen in die Battenberger Burgberghalle

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Mutmachen: Eine große Schöpfkelle hatte Christina Ott zu ihrem Vortrag mitgebracht. Mit dieser könne man Mut und Hoffnung schöpfen, sagte sie.
Mutmachen: Eine große Schöpfkelle hatte Christina Ott zu ihrem Vortrag mitgebracht. Mit dieser könne man Mut und Hoffnung schöpfen, sagte sie. © Regina Hartmann

Großes Interesse fand das erste Frühstückstreffen für Frauen nach langer Corona-Pause. 120 Frauen waren dazu in die Battenberger Burgberghalle gekommen.

Battenberg - Durch das Programm führte Ulrike Koge vom Vorbereitungsteam. Aus ihrer persönlichen Lebensgeschichte berichtete Carola Pöllmann. Sie hatte ihren Ehemann in Krankheit, Pflege und Sterben begleitet, mit liebevoller Unterstützung von Freunden und Bekannten. „Geht auf andere Menschen zu, bietet eure Hilfe an. Jede Hilfe kann Pflegende unterstützen“, sagte Pöllmann.

Hauptreferentin war die freiberuflich als psychologische Beraterin/Supervisorin, Referentin und Autorin arbeitende Christina Ott aus Nürnberg. Sie sprach zum Thema „Mutig leben in unsicheren Zeiten.“

„Wir leben in unsicheren Zeiten, was zu Spannungen in Familien, Gemeinden und der Gesellschaft führt“, sagte die Referentin. Schon das normale Leben fordere täglich Mut. Mut stecke in jedem von uns. Man habe keinen Anspruch auf ein sicheres Leben. Dabei müsse man auch mal Abstand gewinnen und zurückblicken auf das, was man selbst schon alles überstanden habe.

„Wir brauchen Lebensmut, um uns selbst etwas zuzutrauen“, sagte Christina Ott. Mut sei die Kraft des Denkens.

Stärken erkennen, Fehler zugeben

Es gehe darum, seinen Mut einzusetzen, Aufgaben anzupacken, seine Stärken zu erkennen, Fehler zuzugeben und mehr Selbstvertrauen zu gewinnen. „Du brauchst nur ein Prozent mehr Mut als Angst“ sagte Christina Ott. Als Symbol hatte sie eine große Schöpfkelle mitgebracht. Mut und Hoffnung könne man damit schöpfen. Man müsse selbst zum Ermutiger werden.

Auf der Suche nach tröstenden Worten biete auch der christliche Glaube Antworten. Fürbitten annehmen, Kontakte pflegen, sich gegenseitig stützen und Verantwortung übernehmen – das helfe weiter.

Bei einem reichhaltigen Frühstücksbüfett mit Abstand und Maske konnten sich die Frauen zuvor für einen sonnigen Samstag stärken und Gespräche zum Thema Mut mit den Tischnachbarinnen führen.

Musikalische Unterhaltung

Für die musikalische Unterhaltung sorgte Matthias Wochnik mit seinem Waldhorn. Er erfreute die Gäste mit gefühlvollen Musikstücken wie „Wochenend und Sonnenschein“, „Heimat deine Sterne“ oder „Dona nobis pacem“. Viel Applaus war der Dank der Zuhörerinnen für die tolle Musikauswahl. Dank ging auch an das überkonfessionelle Vorbereitungsteam.  

Service: Homepage und Blog von Christina Ott im Internet unter www.ott-beratungen.de

Von Regina Hartmann

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