Baugenehmigung liegt vor

Gesundheitszentrum in Battenberg soll jetzt 4,2 Millionen Euro kosten

So wird es aussehen: Das künftige Battenberger Gesundheitszentrum an der Senonchesstraße. Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese (links) überreichte die Baugenehmigung an Battenbergs Bürgermeister Christian Klein.
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So wird es aussehen: Das künftige Battenberger Gesundheitszentrum an der Senonchesstraße. Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese (links) überreichte die Baugenehmigung an Battenbergs Bürgermeister Christian Klein.

Für 4,2 Millionen Euro wird ein Gesundheitszentrum in Battenberg gebaut. Der Erste Kreisbeigeordnete Karl-Friedrich Frese hat die Baugenehmigung übergeben.

Battenberg – Jetzt wird es was: Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese hat am Dienstagabend in Battenberg die Baugenehmigung für das neue Gesundheitszentrum überreicht, das an der Senonchesstraße – zwischen Hallenbad und Gesamtschule – gebaut wird. Der Gebäudekomplex wird noch etwas größer als bisher vorgesehen. Damit steigen allerdings auch die Kosten.

„Wir rechnen jetzt mit 4,2 Millionen Euro“, sagte Karl-Friedrich Frese, der stolz verkündete: „Wir sind die Ersten in Hessen, die so etwas machen.“

1,2 Millionen Euro vom Land

Sicher ist nach den Worten des Ersten Kreisbeigeordneten, dass das Battenberger Gesundheitszentrum vom Land mit 1,2 Millionen Euro aus der Dorferneuerung gefördert wird. Die Baugenehmigung war in diesem Verfahren Voraussetzung für den Förderantrag. Deshalb musste in den letzten Tagen alles ganz schnell gehen.

Nach intensiven Verhandlungen steht jetzt fest: Neben einem Haus- und einem Zahnarzt werden sich eine „Gemeindeschwester“, eine große Praxis für Physiotherapie, ein Sanitätshaus und eine podologische Praxis für Fußpflege in dem Gesundheitszentrum ansiedeln.

Anmiete-Erklärungen unter Dach und Fach

Durch zusätzliche Interessenten kam laut Bürgermeister Christian Klein architektonisch „eine halbe Etage dazu, auch der Grundriss ist etwas größer.“ Klein: „Alle Anmiete-Erklärungen sind unter Dach und Fach. Ich hoffe, dass am Ende dann auch alle Interessenten zur Stange halten.“

Großen Dank sprach der Battenberger Bürgermeister der Kreisverwaltung, insbesondere der Gesundheits-GmbH mit Katharina Wilke, aus: „Als Kommune hätten wir das nicht leisten können“, sagte Klein.

Das besondere Verfahren und die Förderung über die Dorferneuerung machen es nach den Worten von Karl-Friedrich Frese erforderlich, dass die Stadt Battenberg Bauherr des Gesundheitszentrums ist. Ursprünglich war angedacht, das gesamte Projekt über die Gesundheits-GmbH abzuwickeln. „Habt Vertrauen zu uns“, appellierte der Erste Kreisbeigeordnete. „Wir machen das.“

Ausreichend Parkplätze

Für das Gesundheitszentrum sei ein „optimaler Standort“ gefunden worden, betonte der Battenberger Bürgermeister. Das Gebäude werde barrierefrei gebaut. Ausreichend Parkplätze und eine Anbindung an die Buslinien seien vorhanden.

Die Räume würden „multifunktional“ gestaltet, könnten also beispielsweise auch von anderen Ärzten für Sprechstunden genutzt werden. „Wir wollen das alles vernetzen und auch das Kreiskrankenhaus mit einbinden“, sagte Christian Klein. „Am 24. November kommt der Förderbescheid. Dann erfolgt die Ausschreibung und dann können wir bauen“, sagte Karl-Friedrich Frese zum weiteren Ablauf. Von Thomas Hoffmeister

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