80.000 Euro Zuschuss

Grünes Licht für den Battenberger Kunstrasenplatz

Die Arbeiten für den Umbau des Aschenplatzes am Entenpark in Battenberg haben begonnen: Im Bild von links Hartmut Balzer, TSV-Vorsitzender Burkhard Specht, Wolfgang Werth, Günther Olbert und Fußball-Abteilungsleiter Eckhard Arnold. Foto: Hoffmeister

Battenberg. Der lange erwartete Bewilligungsbescheid ist da. 80.000 Euro erhält der TSV Battenberg als Zuschuss des Landes für den Bau eines Kunstrasenplatzes im Entenpark.

Das Kunstrasen-Projekt ist mit Kosten von rund 380.000 Euro veranschlagt. Rund 100.000 Euro muss der TSV Battenberg an Spenden zusammenbringen, für Eigenleistungen stehen weitere 40.000 Euro im Finanzierungskonzept (HNA berichtete).

Es lag noch Schnee im Entenpark, als sich die TSV-Mitglieder Ende Januar zu ersten Arbeitseinsätzen trafen. Bäume und Büschen wurden entfernt. Denn: Ein Kunstrasenplatz verträgt keine Blätter auf dem Spielfeld.

Es habe noch ernste Gespräche mit dem Naturschutzbund (NABU) gegeben, weil der TSV nach Ansicht der Naturschützer zu viele Bäume entfernt habe, berichtete Vorsitzender Burkhard Specht. In dieser Situation habe der Pädagogische Leiter der Gesamtschule Battenberg, NABU-Kreisvorsitzende und bekennende Fußballfan Heinz-Günther Schneider vermittelt, freute sich Specht. Man habe sich dann auf eine Ausgleichsmaßnahme verständigt.

Seitdem die Finanzierung geklärt ist, geht es am Entenpark richtig rund. Lastwagen bringen Material, zwei Radlader sind sind auf dem Aschenplatz unterwegs, einen steuert der langjährige Coach des FC Ederbergland und Koordinator für Schule/Wirtschaft, Wolfgang Werth, bei. „Das macht richtig Spaß“, grinst Werth wie ein Honigkuchenpferd und kippt eine Schaufel Erde ab. Das Anheben der schweren Beton-Winkelsteine überlässt er dann aber doch lieber einem Fachmann: Günther Olbert.

Die Winkelsteine werden am steilen Hang zum angrenzenden, höher gelegenen Rasenplatz gesetzt. Dort entsteht eine Zuschauertribüne. Neben dem eigentlichen Spielfeld und einer zwei Meter breiten Sicherheitsfläche werden Pflastersteine gesetzt. Auch das wollen die TSV-Mitglieder in Eigenleistung erledigen.

„Die Ausschreibung für den Kunstrasenplatz läuft. Am Dienstag ist Submission, Anfang Juni geht’s los“, erklärt Burkhard Specht den engen Zeitplan. Für die Erdarbeiten sind drei Wochen Zeit eingeplant. Der vorhandene Platz wird 20 Zentimeter hoch angefüllt, die Drainage später in den Platz gefräst. Das alles wird eine Fachfirma erledigen. Anfang August soll der neue Kunstrasenplatz dann fertig sein. „Im September wollen wir den Platz einweihen“, blickt TSV-Vorsitzender Burkhard Specht nach vorn.

Bis dahin haben die TSV-Verantwortlichen und freiwilligen Helfer noch viel Arbeit vor der Brust. Spenden werden noch benötigt. Dazu wird unter anderem am 15. Mai eine Abriss-Party veranstaltet. „Ich hoffe, dass wir die noch vorhandene finanzielle Lücke zufahren können“, sagt Burkhard Specht.

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