Laisaer seit 40 Jahren in der Kommunalpolitik

Heinz-Günther Schneider erhielt Freiherr-vom-Stein-Plakette

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Auszeichnung mit der Freiherr-vom-Stein-Plakette: (von links) Bürgermeister Christian Klein, Heinz-Günther Schneider und Innenminister Peter Beuth. 

Laisa. Hohe Ehrung für Heinz-Günther Schneider: Der hessische Innenminister Peter Beuth hat das über 40-jährighe kommunalpolitische und ehrenamtliche Engagement des langjährigen Stadtverordnetenvorstehers und SPD-Fraktionsvorsitzendenaus Laisa mit der Freiherr-vom-Stein-Plakette gewürdigt.

Die Freiherr-vom-Stein-Plakette sei in den letzten sieben Jahren nur an 17 Personen verliehen worden, sagte Minister Beuth über die höchste Auszeichnung, die das Land für kommunale Verdienste verleihen kann. Eine dieser 17 Personen ist der Erste Stadtrat Georg Röse, der die Auszeichnung 2015 erhielt.

„Unter den engagierten Menschen gibt es solche, die das mit besonderer Hingabe und unglaublicher Ausdauer machen“, sagte Minister Beuth in seiner Laudatio. Kommunalpolitik sei der Bereich, der die Menschen im Ort „unmittelbar“ betreffe. Das machte der Innenminister an der Tagesordnung der Sitzung fest, bei der es unter anderem um Kindergarten- und Friedhofsgebühren ging.

Heinz-Günther Schneider habe seine kommunalpolitische Arbeit „immer in herausragender Position“ geleistet. Er war dreimal Fraktionsvorsitzender der SPD und 21 Jahre lang Stadtverordnetenvorsteher. Dabei habe er stets die Interessen der gesamten Stadt im Auge gehabt – teilweise auch gegen seine eigene Überzeugung. „Ein Quell´ der puren Freude ist das nicht dauernd gewesen“, sagte Beuth. Seine kommunalpolitische Arbeit habe Heinz-Günther Schneider neben einer „beachtenswerten beruflichen Aufgabe“ als Pädagogischer Leiter der Gesamtschule erfüllt. Am Neubau der Grundschule und der Erweiterung der Gesamtschule um einen gymnasialen Bereich sei Schneider maßgeblich beteiligt gewesen. Auch um die Völkerständigung (in der Partnerschaftsvereinigung) sowie um den Naturschutz (seit fast 20 Jahren als NABU-Kreisvorsitzender) habe sich Schneider verdient gemacht. Auch im Sport- und Gesangverein seines Heimatortes Laisa habe sich Schneider engagiert. Anerkennend sprach der Minister von einem „herausragenden kommunalpolitischen Lebenswerk“.

In bewegten Dankesworten sprach Heinz-Günther Schneider auch Gefahren für die Demokratie an und forderte jüngere Menschen auf, Verantwortung zu übernehmen und „mal wirklich Flagge zu zeigen“. Die Sänger des MGV Laisa brachten ihrem aktiven Mitglied mit „Wir gratulieren dir von Herzen“ und „Hinaus ins frische Waldesgrün“ ein musikalisches Ständchen.

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