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Junge Bäume bei Berghofen gepflanzt

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Von: Thomas Hoffmeister

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Pflanzten Bäume am Segelsberg bei Berghofen: (von links) Prof. Dr. Markus Pfuhl (Vorsitzender Verein Klimaneutrales Waldeck-Frankenberg), Revierförster Torven Bienhaus, Tim Oberlies (Geschäftsführer Verein Klimaneutrales Waldeck-Frankenberg), Mario Seitz (Vorstandsvorsitzender der Frankenberger Bank) und Joana Bornscheuer (Marketing Frankenberger Bank).
Pflanzten Bäume am Segelsberg bei Berghofen: (von links) Prof. Dr. Markus Pfuhl (Vorsitzender Verein Klimaneutrales Waldeck-Frankenberg), Revierförster Torven Bienhaus, Tim Oberlies (Geschäftsführer Verein Klimaneutrales Waldeck-Frankenberg), Mario Seitz (Vorstandsvorsitzender der Frankenberger Bank) und Joana Bornscheuer (Marketing Frankenberger Bank). © Thomas Hoffmeister

Mit finanzieller Unterstützung der Frankenberger Bank wird eine sogenannte Kalamitätsfläche im Battenberger Stadtwald bei Berghofen wieder aufgeforstet.

Berghofen - Führende Vertreter der Bank und des Vereins Klimaneutrales Waldeck-Frankenberg waren dabei, als am Montagmorgen die ersten Pflanzen – überwiegend Baumhasel und Traubeneichen – in die Erde kamen..

Revierförster Torven Bienhaus hatte für die Aktion eine etwa 0,6 Hektar große Fläche am Segelsberg ausgesucht, auf der früher Fichten standen. Diese Waldfläche war jedoch – wie so viele – vom Borkenkäfer befallen worden und musste deshalb, so Torven Bienhaus, im Jahr 2021 „geräumt“ werden.

3500 Bäumchen

Die Freifläche wird nun mit 3500 jungen, etwa zwei bis drei Jahre alten Bäumchen neu bepflanzt. „Diese Fläche bietet sich für Eichen an“, erklärte Torven Bienhaus. Es solle jedoch keine neue Monokultur entstehen, sondern ein „bunt gemischter Wald“, in dem auch Lärchen, Kiefern und Birken wachsen, die sich durch Naturverjüngung selbst dort ansiedelten.

Der Pflanzbereich wurde bereits eingezäunt, um die jungen Bäumchen gegen Wildverbiss zu schützen.

Die Frankenberger Bank habe sich intensiv mit dem Thema Klimaschutz befasst, sagte Vorstandsvorsitzender Mario Seitz. „Wir versuchen, zu sparen, unsere Effizienz zu verbessern und unseren unvermeidbaren CO2-Ausstoß zu kompensieren“, sagte Seitz. Dabei setze die Frankenberger Bank unter anderem auf Windkraft.

Die Wiederaufforstung heimischer Waldflächen passe „sehr gut in die Köpfe der Menschen“. Ähnliche Projekte habe die heimische Bank auch schon im Bereich Frankenau und Reddighausen gestartet. An der Wiederaufforstung bei Berghofen beteilige sich die Frankenberger Bank mit rund 6000 Euro, sagte Seitz.

Zusammen gegen den Klimawandel

Der heimische Wald sei ein sichtbares Zeichens des Klimawandels, sagte Prof. Dr. Markus Pfuhl, Vorsitzender des Vereins Klimaneutrales Waldeck-Frankenberg. Kalamitätsflächen wie diese bei Berghofen seien „dramatisch anzusehen“, sagte Pfuhl. Er wünsche sich, dass „alle zusammen etwas gegen den Klimawandel unternehmen“, erklärte Pfuhl. Er dankte der Frankenberger Bank für ihren Beitrag.

Das Gros der Pflanzarbeiten haben Mitarbeiter der Kommunalwald GmbH um Revierassistent Lukas Schultz übernommen.

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