Holztransporter nach Unfall bei Münchhausen umgekippt

Nach Schneefall: Lkw blockieren B253 und B236, Schulbusse fuhren nicht

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Rutschige Straßen: Lastwagen kommen im Bereich der Sackpfeife auf der B253 nicht mehr voran.

Frankenberger Land. Schneeglätte sorgt seit Mittwochmorgen für Verkehrsprobleme im Frankenberger Land. Stehen gebliebene Lastwagen blockieren die Bundesstraßen B253 und B236 im Oberen Edertal. Auch Schulbusse fuhren nicht.

Das Nadelöhr im Bereich der Sackpfeife auf der B253 zwischen Eifa und Biedenkopf wird seit den frühen Morgenstunden von mehren Lastwagen verstopft. Die schweren Fahrzeuge kommen auf den rutschigen und verschneiten Straßen nicht mehr voran.

Auch auf der möglichen Umleitungsstrecke Richtung Marburg gibt es Verkehrsprobleme: Auf der B236 von Münchhausen in Richtung Battenberg kommen einige Lastwagen auf der Steigungsstrecke hoch nach Berghofen nicht mehr vorwärts. 

Und am Ortseingang von Münchhausen hatte es am frühen Morgen einen Verkehrsunfall gegeben. Ein Auto war laut Marburger Polizei um kurz vor sieben auf glatter Straße ins Schleudern geraten und in einen Holztransporter auf der Gegenfahrbahn gerutscht. Der Lkw aus Waldeck-Frankenberg geriet dadurch auf die Bankette und kiptte an einer Böschung auf den Radweg, der parallel zur Bundesstraße verläuft. Nach Polizeiangaben wurden die Autofahrerin und der Lastwagenfahrer leicht verletzt.

Auf der B236 bei Münchhausen ist ein Holzlaster umgekippt

Der Schnee sorgte auch dafür, dass einige Schulbusse am Mittwochmorgen nicht fuhren. "Wir haben von den Verkehrsunternehmen ALV und BKW Bad Wildungen ab dem frühen Morgen Hinweise auf Ausfälle und Verspätungen. Allerdings nicht genauer benannt, da die Kollegen versuchen, einen sicheren Betrieb aufrechtzuerhalten", sagte Sabine Herms, Pressesprecherin des Nordhessischen Verkehrsverbundes (NVV) auf Anfrage. Als Gründe nannte sie Eisglätte, spiegelglatte Fahrbahnen und nicht geräumte Straßen am frühen Morgen. "Es ist aufgrund der Witterungslage auch weiterhin mit Verspätungen und Ausfällen im gesamten Frankenberger Land zu rechnen", so Herms.

Wir berichten weiter an dieser Stelle.

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