"Kirchliches Leben maßgeblich mitgestaltet"

Gemeinde verabschiedet Pfarrerin Eleonore Merkel

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Lob: Dekan Andreas Friedrich lobte Pfarrerin Merkel im Gottesdienst für ihre geleistete Arbeit in der Gemeinde seit Juni 2010.

Dodenau. Zahlreiche Mitglieder der Kirchengemeinden Dodenau und Reddighausen Pfarrerin Eleonore Merkel verabschiedet. Sie ist künftig im Dekanat Schotten tätig.

Mit einem Gottesdienst haben zahlreiche Mitglieder der Kirchengemeinden Dodenau und Reddighausen ihre Pfarrerin Eleonore Merkel feierlich verabschiedet. Eine neue „Heimat“ werden Merkel und ihr Ehepartner Detlef Metz im Dekanat Schotten in den Kirchengemeinde Wingershausen-Eichelsachsen-Eschenrod finden.

Lob: Dekan Andreas Friedrich lobte Pfarrerin Merkel im Gottesdienst für ihre geleistete Arbeit in der Gemeinde seit Juni 2010.

Der Abschiedsgottesdienst, gehalten von Pfarrerin Merkel und Dekan Andreas Friedrich, beschäftigte sich mit neuen Wegen in Liedern und Predigt. Der Dekan lobte die Pfarrerin für ihre geleistete Arbeit in der Gemeinde, der sie seit 1. Juni 2010 vorstand. Gleichzeitig kümmerte sie sich engagiert um die Kindertagesstätte Dodenau und war Lehrerin in der Grundschule. Sie erarbeitete eine neue Gottesdienstordnung, organisierte Gottesdienste im Wildgehege und auf Bauernhöfen, begleitete Menschen seelsorgerisch und wurde von der Gemeinde offen aufgenommen. „Gottes Wort hat sie lebendig weitergesagt mit Zuneigung, Kraft und Hoffnung. Sie hat das kirchliche Leben maßgeblich mitgestaltet“, hieß es. Besonders ist Merkels Engagement zur Gründung des regionalen Kirchenbüros in Battenfeld in Zusammenarbeit mit Pfarrer Stefan Peter zu erwähnen. Durch die Vernetzung wurde eine Reduzierung der Verwaltungsarbeit erreicht, um mehr Freiraum für die Seelsorge zu bekommen.

Vor dem Dienst in Dodenau lebte Eleonore Merkel 15 Jahre in Graz/Österreich, von wo sie schon jede Menge „Berg-Erfahrung“ mitbrachte. Nach sechs Jahren und acht Monaten verlässt sie nun die Kirchengemeinden.

Zur musikalischen Begleitung des Gottesdienstes trugen die Posaunenchöre Girkhausen und Wunderthausen unter der Leitung von Georg Spies bei. An der Orgel begleitete Sarah Bornscheuer den Gottesdienst. Der Frauenchor Audite Musica unter Leitung von Holger Born ließ das Lied „Ihr sollt ein Segen sein“ erklingen.

„Segensreiche Arbeit“ 

Kirchenvorsteher Axel Marburg hielt die offizielle Abschiedsrede für die Gemeinden und die Kirchenvorstände. „Frau Merkel hatte eine strukturierte Arbeitsweise und nahm sich die Freiheit, eine eigene Meinung zu haben. Ihre segensreiche Arbeit wird viele Spuren hinterlassen“, sagte Marburg. Als Geschenk erhielt die scheidende Pfarrerin ein Kalligraphiebild mit Motiv der Dodenauer Kirche und einem passenden Spruch von Martin Luther.

Gute Wünsche erhielt Merkel auch für ihre weitere Arbeit in den neuen Kirchengemeinden in der Wetterau. Das Regionalbüro in Battenfeld sorgt während der Vakanzzeit für die weitere Organisation in den Kirchengemeinden Dodenau und Reddighausen. Pfarrer Stefan Peter übernimmt teilweise die Gottesdienste, Christian Kreutz den Konfirmandenunterricht.

Während der Renovierungszeit der Pfarrwohnung in Battenfeld wird von dort Pfarrerin Schneider-Unger in der Dodenauer Pfarrwohnung wohnen.

Von Regina Hartmann

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