Riesenbeifall für Konzert des Simon & Garfunkel-Tribute-Duos Graceland

Mit einem Querschnitt des Schaffens von Simon & GarfunkeL: das Duo Graceland.Foto:  Becker

Battenberg. Der Abend wurde zu einer musikalischen Reise in die 60er- und 70er-Jahre: Am Samstag gab das Simon & Garfunkel-Tribute-Duo Graceland ein Konzert in der Burgberghalle. Im Vorprogramm spielte Tobias Wessel. Mit 400 verkauften Karten war das Konzert bereits im Vorfeld ausverkauft und damit ein voller Erfolg für den Cultur-Club Battenberg, der zu dem Konzert eingeladen hatte.

Battenberg. Der Abend wurde zu einer musikalischen Reise in die 60er- und 70er-Jahre: Am Samstag gab das Simon & Garfunkel-Tribute-Duo Graceland ein Konzert in der Burgberghalle. Im Vorprogramm spielte Tobias Wessel. Mit 400 verkauften Karten war das Konzert bereits im Vorfeld ausverkauft und damit ein voller Erfolg für den Cultur-Club Battenberg, der zu dem Konzert eingeladen hatte.

Bevor Graceland mit Streichquartett und Band die Bühne betraten, brachte Tobias Wessel das Publikum in die richtige Stimmung. Der Musiker aus Gießen spielte Rock, Folk und Country. Dabei setzte er auf eine puristische Mischung aus Akustikgitarre, Gesang und Mundharmonika, wie man sie in der kleinen Bar um die Ecke vermuten würde. Bei der Musikauswahl ist Wessel eigenwillig, er geht auf sein Publikum ein, spielt aber nicht alles. Es muss zu seinem Stil passen.

Nach kurzer Pause ging es weiter mit „Graceland“. Das Duo stammt aus der Gegend um Karlsruhe und besteht aus den Musikern Thomas Wacker und Thorsten Gary, die seit 2011 zusammen als Simon & Garfunkel-Tribute auftreten. In Battenberg wurden sie von einem Streichquartett der Leipziger Philharmoniker sowie Schlagzeuger und Bassistin begleitet.

Zu hören gab es einen Querschnitt durch das Schaffen von Simon & Garfunkel, der nicht nur die allseits bekannten Hits der Folkrocker wie „Sound Of Silence“, sondern auch weniger bekannte Songs wie „Dangling Konversation“ umfasste. Besonders ins Auge fiel, dass die beiden Musiker jedes Lied mit ihrem eigenen Stil prägen, es jedoch immer noch unverkennbar nach dem Original klingt.

Die Kombination von Klassik und Rock funktionierte ausgesprochen gut und sorgte für einen vielschichtigen Sound mit vielen leisen Tönen, aber auch kraftvollen Passagen. Hier zeigte sich die Vielseitigkeit der klassischen Instrumente, die beispielsweise für Cellist Vasily Bystroff ein Grund ist, bei dem Projekt mitzuwirken.

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Von Juliane Becker

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