Schon 2000 Stunden Eigenleistung für Battenberger Kunstrasenplatz

Sie packen kräftig mit an für das Projekt Kunstrasenplatz des TSV Battenberg: Freiwillige Helfer des Vereins treffen sich jeden Samstag zum Arbeitsinsatz. Fotos: Hoffmeister

Battenberg. Schon weit fortgeschritten sind die Arbeiten am Kunstrasenplatz des TSV Battenberg. Über 2000 Stunden Eigenleistung haben die Mitglieder bisher bereits erbracht.

„Ich hoffe, dass wir hier in gut fünf Wochen, wenn die Schule wieder beginnt, eine grüne Landschaft haben“, sagt TSV-Vorsitzender Burkhard Specht. Am Freitag, 2. Oktober, soll der neue Battenberger Kunstrasenplatz feierlich eingeweiht werden.

Jeden Samstag ab 6 Uhr ist Arbeitseinsatz auf dem ehemaligen Aschenplatz im Entenpark. „Etwa 15 bis 22 Leute sind regelmäßig da“, freut sich Burkhard Specht über die große Resonanz. Einige quälen sich bis 22 Uhr. „Den Hügel abzufangen, hat unendlich viel Zeit gekostet“, blicken Specht und Fußball-Abteilungsleiter Eckhard Arnold auf eine inzwischen fertiggestellte Tribüne am rechten Spielfeldrand. Rund um das Spielfeld wurden Pflastersteine verlegt. 100 Meter in der Länge, 66 Meter in der Breite, jeweils zwei Meter in der Tiefe. Auch das hat viel Zeit gekostet.

Während am vergangenen Samstag der künftige Eingangsbereich gepflastert wurde, ist der ebene Untergrund für das eigentliche Spielfeld bereits fertig. „Vertreter der Fachfirma waren hier und haben die Abnahme gemacht“, sagt Burkhard Specht. Was die Mitglieder und Helfer des TSV Battenberg in Eigenleistung geschafft hatten, fand das Okay der Profis - in diesem Fall der Firma Schmitt aus Langgöns, die als Subunternehmer des Kölner Kunstrasen-Experten Polytan fungiert.

„Als nächstes kommt die Elastikschicht“, erklärt Burkhard Specht. Dafür wird Bitumen in drei Zentimetern Stärke auf den Untergrund aufgedampft. Dadurch entstehe eine feste, allerdings wasserdurchlässige Masse, die laut Burkhard Specht „auch in 15 Jahren noch hält“.

Dann fehlt nur noch der eigentliche Kunstrasen, der in großen Bahnen verlegt wird. Die Kosten sind laut Burkhard Specht mit „brutto 400 000 Euro“ veranschlagt. Vom Land Hessen kommen 80 000 Euro an Zuschüssen, vom Landkreis 48 000 und von der Stadt Battenberg 32 000 Euro. Hinzu kommen Spenden. (off)

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