Morgens später, dienstags länger

Sparkasse Battenberg ändert Öffnungszeiten

Battenberg/Allendorf. Die Sparkasse Battenberg wird ihre Öffnungszeiten in Battenberg und Allendorf ändern - voraussichtlich ab dem 1. April 2015. Sie will ihren Kunden damit mehr Zeit für Beratung anbieten.

Die Filialen in den beiden größten Orten des Geschäftsgebiets werden dann morgens erst um 8.30 Uhr statt bisher 8 Uhr aufmachen. Gleichzeitig soll die Mittagspause um eine Viertelstunde verkürzt werden und erst um 12.45 Uhr beginnen. Und drittens: Neben dem langen Donnerstag, an dem fünf der sieben Geschäftsstellen bis 18 Uhr geöffnet sind, soll es den langen Dienstag geben - ebenfalls bis 18 Uhr.

„Wir wollen mehr Beratungsmöglichkeiten bieten und länger für die Kunden da sein, ohne die Arbeitszeiten für die Mitarbeiter insgesamt zu verlängern“, sagte Vorstandsvorsitzender Gert Gläser am Mittwochabend im DGH Bromskirchen in der Verbandsversammlung der Sparkasse Battenberg zu den Plänen. Die Mitarbeiter seien bereits über die Veränderungen informiert worden, die Resonanz sei positiv gewesen.

Die erste halbe Stunde am Morgen von 8 bis 8.30 Uhr sei „relativ ruhig“, sagte Gläser. Deshalb wolle man auf diese halbe Stunde verzichten und lieber mittags und am Dienstagabend mehr Öffnungszeit anbieten. Kunden, die zu den Öffnungszeiten der Sparkasse selbst arbeiten müssen, hätten auch bisher schon Termine außerhalb der Öffnungszeiten vereinbaren können, ergänzte Vorstandsmitglied Reinhold Clemens.

Über den Starttermin 1. April werde man noch diskutieren. Von Mitarbeitern sei der Vorschlag gekommen, schon früher umzustellen. „Das ist für uns Neuland, wir probieren das aus“, sagte Gläser.

Die Sparkasse Battenberg hat sieben Geschäftsstellen in Battenberg, Allendorf, Hatzfeld, Dodenau, Rennertehausen, Bromskirchen und Reddighausen. Mit aktuell 60 Mitarbeitern sei „so langsam die Untergrenze des Möglichen erreicht“, sagte Gläser. „Wir definieren uns als Service-Sparkasse. Das kostet uns einen Ticken mehr, gibt uns aber ein Alleinstellungsmerkmal. Und das ist es uns wert.“ Im Jahr 2013 hatte die Sparkasse 2,7 Mio. Euro Personalkosten.

Stärke sei das Zinsgeschäft. „Wir fahren da eine sehr konservative Linie“, sagte Gläser. Heißt: Sicherheit geht vor Gewinn. Und er sagte zum Thema Zinsen auch: „Ich kann - Stand heute - ausschließen, dass wir negative Zinsen für Spareinlagen berechnen.“

Das Betriebsergebnis 2013 lag bei 1,3 Millionen. Euro, 2012 waren es 1,5 Millionen. Gläser: „Das reicht uns, um alle wesentlichen Aufgaben zu erfüllen.“ An Spenden in der Region gab die Sparkasse im vergangenen Jahr 52 000 Euro aus - unter anderem 6000 Euro für den Wiederaufbau der Dodenauer Grillhütte. (jpa)

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