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Spatenstich für Gesundheitszentrum Battenberg: Größte Investition in der Geschichte der Stadt

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Von: Jörg Paulus

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Am Montag geht es los: Zwischen Senonchesstraße und dem Wingertsberg in Battenberg entsteht in den kommenden Monaten der Rohbau für das neue Gesundheitszentrum. Zum symbolischen Spatenstich am Freitag kamen (vorne mit Spaten von links) Bürgermeister Christian Klein, Erster Stadtrat Horst-Dieter Bienhaus, Stadtverordnetenvorsteher Heinz-Günther Schneider, Bauunternehmer Frank Muth (Firma Naumann), Katharina Wilke (Geschäftsführerin Gesundheitszentrum Waldeck-Frankenberg GmbH), Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese, Sabine Jungermann (Fachdienst Gebäudemanagement) und Architekt Karsten Braune; dahinter weitere Vertreter von Kreis und Stadt.
Symbolischer Spatenstich: (vorne mit Spaten von links) Bürgermeister Christian Klein, Erster Stadtrat Horst-Dieter Bienhaus, Stadtverordnetenvorsteher Heinz-Günther Schneider, Bauunternehmer Frank Muth (Firma Naumann), Katharina Wilke (Geschäftsführerin Gesundheitszentrum Waldeck-Frankenberg GmbH), Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese, Sabine Jungermann (Fachdienst Gebäudemanagement) und Architekt Karsten Braune; dahinter weitere Vertreter von Kreis und Stadt. © Foto: Jörg Paulus

In Battenberg ist der Spatenstich für das neue Gesundheitszentrum erfolgt. Der Neubau kostet 5,4 Millionen Euro und soll im Sommer 2023 fertig sein.

Battenberg – „Wir freuen uns, dass es endlich mit dem Bau losgeht.“ Mit diesen Worten hat Battenbergs Bürgermeister Christian Klein am Freitagmittag, 22. Juli, den symbolischen Spatenstich für das neue Gesundheitszentrum an der Senonchesstraße in Battenberg eingeleitet. In das Gebäude sollen in einem Jahr verschiedene Dienstleister aus dem Gesundheitswesen einziehen, unter anderem ein Hausarzt, ein Zahnarzt, eine Praxis für Physiotherapie und ein Anbieter für Sanitätsbedarf.

Aus finanzieller Sicht sei es vermutlich das größte Projekt in der Geschichte der Stadt Battenberg, sagte der Bürgermeister angesichts der Kosten, die im Laufe der Planung auf 5,4 Millionen Euro gestiegen sind. „Wir wissen, dass das eine riesige Investition ist“, so Klein, „es ist aber auch ein wichtiger Baustein, um die ärztliche Versorgung hier auf Jahrzehnte sicherzustellen. Es soll ein Gesundheitszentrum für alle Bürger werden.“ Der Erste Stadtrat Horst-Dieter Bienhaus sprach von einem „Leuchtturmprojekt“, auf das sich die Battenberger freuten.

Bürgermeister Klein dankte allen, die an dem Projekt beteiligt sind – unter anderem den städtischen Gremien, die bei der „richtungsweisenden Entscheidung“ für das Gesundheitszentrum an einem Strang gezogen hätten. Der Bürgermeister sprach von einer Gemeinschaftsleistung der Stadt in Zusammenarbeit mit anderen Behörden und nannte an erster Stelle den Landkreis. Die Gesundheitszentrum Waldeck-Frankenberg GmbH beim Landkreis mit Geschäftsführerin Katharina Wilke begleitet das Projekt.

„Wir wissen, dass das eine riesige Investition ist. Es ist aber auch ein wichtiger Baustein, um die ärztliche Versorgung hier auf Jahrzehnte sicherzustellen.“

Bürgermeister Christian Klein

Der Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernent Karl-Friedrich Frese sprach von einem Pilotprojekt im Landkreis. Das Gesundheitszentrum in Battenberg ist das erste dieser Art in Waldeck-Frankenberg, ein weiteres ist in Frankenau geplant. „Das ist ein eindeutiges Signal, dass wir uns um die gesundheitliche und ärztliche Versorgung im Landkreis kümmern. Und das werden wir in Zukunft verstärkt tun und dafür auch mehr Geld bereitstellen müssen“, machte Frese deutlich.

Der Spatenstich am Freitag war nur symbolisch, aber schon am Montag, 25. Juli, fängt die Firma Naumann aus Münchhausen tatsächlich mit den Erdarbeiten an. Die Bagger stehen bereits auf dem Grundstück, das zwischen der Gesamtschule und dem Schwimmbadparkplatz liegt. Da nun sechs Wochen Sommerferien sind, kollidieren die Arbeiten vorerst nicht mit dem Schulverkehr.

Der dreistöckige Rohbau soll bis Ende dieses Jahres stehen. Das Gesundheitszentrum mit rund 1600 Quadratmetern Nutzfläche soll dann – wenn alles nach Plan klappt – in einem Jahr bezugsfertig sein, sagte Architekt Karsten Braune aus Schreufa.

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