Sturmtief riss Berghofener Ständebaum um

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So sah er aus: Der Ständebaum in Berghofen. Sturmtief „Felix“ hat den schmucken Ständebaum zerstört.

Berghofen. Sturmtief „Felix" hat am Wochenende den etwa 15 Meter hohen Ständebaum im Battenberger Stadtteil Berghofen umgerissen. Ein Wiederaufbau ist fraglich.

Berghofen. Der Ständebaum war ein vielbeachtetes „Wahrzeichen“ in Berghofen. Der Heimat- und Geschichtsverein hatte diesen Ständebaum im Oktober 2005 herstellen und errichten lassen. Die 18 Holztafeln an dem Mast standen symbolisch für Handwerksberufe, die früher in Berghofen ausgeübt wurden.

„Wahrscheinlich wird es keinen Ersatz geben“, sagte Ute Stark, die Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins, am Dienstag auf Anfrage der HNA. Abschließend entscheiden will der Vorstand des Heimat- und Geschichtsvereins darüber in einer Sitzung am kommenden Sonntag.

Letztlich sei der Wiederaufbau eine Kostenfrage, erklärte Ute Stark gegenüber der HNA. Vor zehn Jahren habe der Ständebaum etwa 3000 Euro gekostet. Der Heimat- und Geschichtsverein habe viel Arbeit in diesen Ständebaum investiert. „Jede einzelne Platte des Baumes musste gemalt werden. Das hat damals ein auswärtiger Künstler gemacht, weil sich das hier im Dorf niemand zugetraut hat“, berichtete Ute Stark.

Für wenig wahrscheinlich hält es Ute Stark, dass eine Versicherung für den Sturmschaden aufkommt. Der Ständebaum sei nach ihrer Kenntnis nur gegen Fremdschäden versichert, berichtete die Vereinsvorsitzende. Zum Glück wurde niemand verletzt, als der dicke Holzstamm am Samstag umknickte. Lediglich ein Verkehrsschild wurde nach den Worten des Vorstandsmitgliedes Günter Jakobi leicht beschädigt.

Zu reparieren gab es laut Jakobi nichts mehr. Ortsvorsteher Hans-Gerhard Eitzenhöfer habe den Ständebaum mit der Motorsäge zersägt. (off)

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