Battenberger Stadtteil hatte sich im Landkreis qualifiziert

"Unser Dorf": Kein Preis für Frohnhausen im Landesentscheid

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Präsentation in Frohnhausen: Beim Besuch der Jury im Mai informierte Bernd Strieder an der Scheune der Vereinsgemeinschaft.

Frohnhausen. Der Battenberger Stadtteil Frohnhausen hat beim Wettbewerb „Unser Dorf“ auf Landesebene keinen Preis gewonnen. Sieger im hessischen Landeswettbewerb wurde Niederwalgern (Marburg-Biedenkopf), Zweiter wurde Orferode (Werra-Meißner-Kreis).

Dies teilte das Hessische Ministerium für Landwirtschaft am Donnerstag mit. Der Sieger erhält einen Geldpreis von 6000 Euro, der Zweite von 5000. 

Der Landeswettbewerb fand in zwei Stufen statt. Hessenweit nahmen vergangenes Jahr zunächst 116 Dörfer an den Regionalentscheiden teil, elf aus Waldeck-Frankenberg. Die 18 erfolgreichsten Dörfer aus den Regionalentscheiden machten in diesem Jahr den Landesentscheid unter sich aus. Dazu gehörte auch Frohnhausen.

Auch wenn es nun nicht für einen vorderen Platz gereicht hat, ist von Enttäuschung keine Spur in Frohnhausen: „Wir haben versucht, eine gute Präsentation abzuliefern, und haben das gezeigt, was uns wichtig erscheint“, sagte Ortsvorsteher Klaus Hallenberger, nachdem er durch den Anruf unserer Zeitung von dem Jury-Ergebnis erfuhr. 

Es sei vorauszuahnen gewesen, sagte Hallenberger, dass Frohnhausen nicht vorne dabei sein werde. „Wir waren ja schon völlig überrascht, dass wir den Regionalentscheid gewonnen hatten.“ 

Frohnhausen hatte sich 2017 in der ersten Stufe des Wettbewerbs unter den 14 Teilnehmer-Dörfern aus Waldeck-Frankenberg und Marburg-Biedenkopf durchgesetzt. Das waren neben Frohnhausen: Landau, Niederorke, Haine, Bergfreiheit, Frebershausen, Allendorf/Hardtberg, Dainrode, Meineringhausen, Thalitter und Welleringhausen (alle Waldeck-Frankenberg) sowie Niederwalgern, Momberg und Kleinseelheim.

Die Preisträger

Die mit neun Experten besetzte Jury reiste Ende Mai und Anfang Juni nun zu den am Landeswettbewerb teilnehmenden Dörfern, die vor Ort ihre Zukunftskonzepte präsentierten. Anschließend wurden folgende Platzierungen vergeben: 

- 1. Preis mit 6000 Euro: Weimar-Niederwalgern, Landkreis Marburg-Biedenkopf 

- 2. Preis mit 5000 Euro: Bad Sooden-Allendorf – Orferode, Werra Meißner-Kreis 

- 3. Preis mit 4000 Euro: Schotten-Wingershausen, Vogelsbergkreis 

- 4. Preis mit 3000 Euro: Neuenstein-Raboldshausen, Landkreis Hersfeld-Rotenburg 

- 5. Preis mit 2000 Euro: Breuberg – Wald-Amorbach, Odenwaldkreis 

Niederwalgern und Orferode, die beiden Siegerdörfer aus dem Landesentscheid, werden Hessen im nächsten Jahr beim 26. Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ vertreten.

Darüber hinaus werden vier Sonderpreise in Höhe von jeweils 1000 Euro in den vier Fachbewertungsbereichen vergeben: 

- Sonderpreis „Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen“: Nüsttal-Silges, Landkreis Fulda 

- Sonderpreis „Bürgerschaftliches Engagement und kulturelle Aktivitäten“: Poppenhausen-Gackenhof, Landkreis Fulda 

- Sonderpreis „Baugestaltung und Siedlungsentwicklung“: Witzenhausen Ermschwerd, Werra-Meißner-Kreis 

- Sonderpreis „Grüngestaltung im Dorf und der Bezug zur Landschaft“: Nidda – Ober-Schmitten, Wetteraukreis.

Die weiteren Teilnehmer Bad Hersfeld-Kathus, Battenberg-Frohnhausen, Dornburg-Dorndorf, Felsberg-Hilgershausen, Lich-Muschenheim, Modautal-Neutsch, Nieste, Willingshausen- Wasenberg und Wolfhagen-Wenigenhasungen erhalten jeweils eine Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme am Landesentscheid. Für alle Teilnehmerdörfer wird in einer Dokumentation die Bewertung der Jury dargestellt und es werden Empfehlungen ausgesprochen, in welche Richtung sie sich weiterentwickeln können.

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