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Vize-Udo traf den Nerv des Battenberger Publikums

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Wozu sind Kriege da? Das fragte „Vize-Udo“ Arndt Rödiger zusammen mit dem MGV Battenfeld auf der Bühne der Burgberghalle.
Wozu sind Kriege da? Das fragte „Vize-Udo“ Arndt Rödiger zusammen mit dem MGV Battenfeld auf der Bühne der Burgberghalle. © Detlef Georgi

„Keine Panik“, hieß es am Samstag in der Battenberger Burgberghalle. Mit Vize-Udo (Arndt Rödiger) und seinen Panikkomplizen traten erstmals wieder Musiker auf Einladung des Cultur-Clubs Battenberg in der Burgberghalle auf.

Battenberg – „Keine Panik“, hieß es am Samstag in der Battenberger Burgberghalle. Mit Vize-Udo und seinen Panikkomplizen traten erstmals wieder Musiker auf Einladung des Cultur-Clubs Battenberg in der Burgberghalle auf. Vorsitzender Günter Wack begrüßte knapp 300 Besucher zu einem Konzerterlebnis der ganz besonderen Art nach über zwei Jahren Corona-Pause.

Akteuren und Besuchern merkte man die Freude auf Begegnung und musikalischer Unterhaltung an. Zunächst sorgte die Vorgruppe „Dirty Voice“ aus Eisenberg mit rockigen Klängen von Tina Turner, Janis Joplin und Led Zeppelin für die richtige Betriebstemperatur im Publikum. Viel Applaus gab es dabei für Rockröhre Ute Seifarth, die vom Gitarristen Matthias „Matscher“ Köhler und Jörg „Jogi“ Seifarth am Saxophon begleitet wurde.

Dann betrat Vize-Udo Arndt Rödiger die Bühne, begleitet von seine Panikkomplizen Ludwig Varpoe, Oliver Price,Peter Lepp, Sebastian Herrmann, Sängerin Claudia Fuckert und einem frenetischen Beifall der vielen Udo-Fans im Saal.

Schwingendes Mikrofon und Reibeisenstimme

Mit der „Honky Tonk Show“, „Reeperbahn“ und „Cello“ traf er sofort den Nerv des Publikums. Mit tiefstehendem Hut, dunkler Sonnenbrille und schwingendem Mikrofon sowie Reibeisenstimme kam er dabei dem Original sehr nahe.

Seine Songs wurden nicht nur lautstark von den begeisterten Fans unterstützt, überraschend stand plötzlich auch der Männergesangverein aus Battenberg auf der Bühne und sang gemeinsam mit Vize-Udo den Antikriegssong „Wozu sind Kriege da?“ Dafür gab es besonderen Applaus an einem Abend, der Erinnerungen weckte an vergangene Partyjahre und dem Gefühl, dass Krisen in der Weltpolitik weit weg vom eigenen Leben stattfinden.

Reichlich Zugaben

Dann ging die Party weiter auf der „Titanic“ mit „Bel Ami“, „Bis ans Ende der Welt“ und „Horizont“ sowie reichlich Zugaben von der „coolen Socke“ aus Eisenach, dessen großes Vorbild erst kürzlich zum Ehrenbürger Hamburgs ernannt wurde.

Nach sieben Zugaben, unter anderem dem „Sonderzug nach Pankow“ und dem Kultsong von der „Andrea Doria“ ging Kapitän Vize-Udo dann mit Besatzung von Bord, begleitet von heftigem Schlussapplaus der „Passagiere“.

Von Detlef Georgi

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