Battenberger Ortsbeirat stimmt zu

Bis zu 15 weitere Flüchtlinge am Wingertsberg

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Teilnehmer am Sprachtraining im Battenberger Asylbewerberheim: (v. l.) Lul aus Somalia, Mekerlt, Tsega und Selam aus Eritrea mit Dr. Rolf Bluttner vom DRK.

Battenberg. Der Unterbringung von weiteren zwölf bis 15 Asylbewerbern im früheren DRK-Altenheim Am Wingertsberg hat der Battenberger Ortsbeirat zugestimmt.

Derzeit leben am Wingertsberg 50 Flüchtlinge.

Kritisiert wurde im Ortsbeirat, dass die Flüchtlinge weitgehend sich selbst überlassen würden. Die Hausmeisterin sei nur vormittags anwesend. Eine Sozialbetreuerin des Landkreises komme nur dienstags für wenige Stunden, hieß es nach den Worten von Ortsvorsteher Walter Jacobi.

Bei einer Erweiterung müssten zwingend in der Küche Dunstabzugshauben angebracht werden, weil es schon mehrfach zu Feuerwehreinsätzen gekommen sei, forderten Ortsbeiratsmitglieder.

Es habe „Vorgespräche“ mit der Stadt und dem Landkreis zur Unterbringung weiterer Flüchtlinge gegeben. Es sei aber „noch nichts spruchreif“, sagte DRK-Kreisgeschäftsführer Christian Peter der HNA auf Anfrage. Es könnten zwei weitere Stockwerke des ehemaligen Altenheims für Flüchtlinge hergerichtet werden. „Dann müssten wir aber erst was an den Sanitäranlagen machen“, sagte Peter.

Für die Betreuung der Asylbewerber sei das Rote Kreuz nicht in der Pflicht. Das DRK halte eine halbe Stelle für die Hausmeisterin vor. „Wir könnten auch die Asylbetreuung gegen Entgelt übernehmen“, bot Peter an. Das habe sich aber bisher der Landkreis vorbehalten. Das DRK habe Sprachtraining „mit eigenen Mitteln“ initiiert.

Dass es Probleme beim Dunst- und Rauchabzug gibt, ist dem DRK-Geschäftsführer wohl bekannt. Es seien zusätzliche Lüftungsschächte eingezogen worden.

Ein bisschen habe das auch mit den Kochgewohnheiten zu tun, sagte Peter. Rauchmelder seien zwingend vorgeschrieben.

Bürgermeister Christian Klein stellte fest, dass sich die Flüchtlinge nicht falsch verhalten hätten. Die Zahl der Feuerwehreinsätze sei im Übrigen auch schon stark zurückgegangen.

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