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Gemeindepflegerin unterstützt Ältere und Hilfsbedürftige

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In sechs Gemeinden unterwegs: Catrin Eberle ist Ansprechpartnerin für Bürger in Vöhl, Edertal, Bad Wildungen, Frankenau, Haina und Gemünden.
In sechs Gemeinden unterwegs: Catrin Eberle ist Ansprechpartnerin für Bürger in Vöhl, Edertal, Bad Wildungen, Frankenau, Haina und Gemünden. © Stefanie Rösner

Sie helfen dann, wenn ältere oder hilfebedürftige Menschen nicht weiter wissen: die Gemeindepflegerinnen, die seit diesem Jahr im Landkreis tätig sind. Eine von ihnen ist Catrin Eberle, die seit Mai für die Gemeinden Vöhl, Edertal, Bad Wildungen, Frankenau, Haina und Gemünden zuständig ist.

Vöhl/Edertal/Bad Wildungen – Die 37-jährige gelernte Krankenpflegerin aus Goddelsheim schätzt den persönlichen Umgang mit Menschen, ist kommunikativ und kann bei Bedarf an die richtigen Stellen vermitteln. Darum geht es den Gemeindeschwestern: Sie organisieren und koordinieren Hilfe, die Menschen in ihrem häuslichen Umfeld brauchen. „Das Ziel ist, die Selbstständigkeit und das selbstbestimmte Leben zu erhalten“, erklärt Cat-rin Eberle.

Die Gemeindepflegerinnen arbeiten unter der Regie des Pflegestützpunktes des Landkreises. Die Stellen beim Landkreis werden vom Land Hessen gefördert und sind zunächst bis April 2023 befristet. Sie leisten keine medizinische oder pflegerische Hilfe, haben aber einen Blick dafür, ob eine solche gebraucht wird oder ob eine andere Art der Unterstützung notwendig ist. Sie beraten vertraulich und unverbindlich und helfen beispielsweise dabei, einen Pflegedienst zu organisieren – manchmal bringt den Betroffenen schon die Vermittlung von hauswirtschaftlichen Diensten oder Essen auf Rädern viel.

Catrin Eberle ist bislang auf der Intensivstation im Krankenhaus Bad Arolsen tätig gewesen und hat dort umfangreiche Erfahrungen gesammelt. In ihrem Teilzeit-Beruf als Gemeindepflegerin freut sie sich darauf, möglichst vielen Menschen mit wichtigen Schritten den Alltag zu erleichtern. Das Entscheidende: „Wir bringen Zeit mit“, sagt sie. Menschen, die Unterstützung brauchen, sollten sich nicht scheuen, einfach anzurufen. Das Angebot kann kostenlos in Anspruch genommen werden.

Für die Hausbesuche ist die Gemeindepflegerin viel unterwegs. In den unterschiedlichsten Fällen hat Catrin Eberle schon konkret Erleichterung gebracht. Einmal ging es darum, einen Arztbrief zu lesen, den Befund zu verstehen und das weitere Prozedere in Gang zu setzen. In einem anderen Fall lautete die Diagnose Demenz. Auch hier kam die Frage auf, wie es nun weitergeht.

Die Gemeindepflegerin bietet dann Orientierung und schlägt Angebote wie eine Tagespflege vor. Dafür will Cat-rin Eberle ihr Netzwerk weiter ausbauen. Es sei entscheidend, zum Beispiel die Pflegedienste und Seniorenberatungen zu kennen. Sie möchte zudem in Pfarrgemeinden auf das Angebot der Gemeindepflegerin aufmerksam machen und beispielsweise Seniorenclubs erreichen.

Kontakt: Catrin Eberle, Tel. 0171/2722413. Oder per E-Mail unter der folgenden Sammeladresse: gemeindepflege@lkwafkb.de. (srs)

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