Menschen in Not auffangen

Beratungsstellen erhalten Zuschüsse vom Landkreis Waldeck-Frankenberg

Förderbescheide übergeben: (von links) Winfried Schiel (Geschäftsführer Diakonisches Werk), Klaus Fieseler, (Leiter Suchtberatung Diakonisches Werk), Friedhelm Koch und Ronni Vöhl-Homberger (Geschäftsführung Kreisverband der Treffpunkte), Gesundheitsdezernent Karl-Friedrich Frese und Dr. Karin Schönberger (Fachdienst Gesundheit).
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Förderbescheide übergeben: (von links) Winfried Schiel (Geschäftsführer Diakonisches Werk), Klaus Fieseler, (Leiter Suchtberatung Diakonisches Werk), Friedhelm Koch und Ronni Vöhl-Homberger (Geschäftsführung Kreisverband der Treffpunkte), Gesundheitsdezernent Karl-Friedrich Frese und Dr. Karin Schönberger (Fachdienst Gesundheit).

Sie fangen Menschen in Not auf: Deshalb unterstützt der Landkreis die psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen der Treffpunkte und die Sucht- und Drogenberatungsstelle in Waldeck-Frankenberg finanziell.

Waldeck-Frankenberg – Einen wichtigen Beitrag zum sozialen Netzwerk im Landkreis leisten die Beratungsstellen. Sowohl die psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen als auch die Sucht- und Drogenberatungsstelle fangen Menschen auf, die durch ungünstige Umstände den Halt im Leben verloren haben. Der Landkreis würdigte deren Arbeit mit Fördermitteln:

78 000 Euro für die psychosozialen Kontakt- und Beratungsstellen und 180 000 Euro für die Sucht- und Drogenberatungsstelle.

An vier Standorten im Landkreis gibt es psychosoziale Kontakt- und Beratungsstelle, die durch den Kreisverband der Treffpunkte unterhalten werden. Sie befinden sich in den Städten Bad Arolsen, Bad Wildungen, Frankenberg und Korbach. Von den Fördermitteln des Kreises werden 10 000 Euro zur Mitfinanzierung des Projekts „Treffpunkt-Kids“ verwendet. Dieses spezielle Angebot richtet sich an Kinder, deren Mutter oder Vater psychisch belastet sind. Bei den Treffpunkt-Kids finden sie ein offenes Ohr und Unterstützung, bekommen dadurch Sicherheit vermittelt und erhalten altersgemäße Antworten auf ihre Fragen.

Die Sucht- und Drogenberatungsstelle des Diakonischen Werks/Kirchenkreisamtes ist Anlaufstelle für Menschen, die Probleme im Umgang mit Alkohol, Drogen, Medikamenten, Glücksspiel oder Internetnutzung haben. Auch deren Angehörige finden dort Hilfe. Neben der Betreuung vermitteln die Mitarbeiter ihren Klienten auch Hilfsangebote, die bis zur ambulanten oder stationären Behandlung reichen. Ergänzt wird deren Arbeit durch die Fachstelle für Suchtprävention; ein weiterer Baustein des ganzheitlichen Konzepts ist das ambulante betreute Wohnen.

Gesundheitsdezernent Karl-Friedrich Frese nutzte die Übergabe der Fördermittel, um den Vertreterinnen und Vertretern der Beratungsstellen für ihre wertvolle Arbeit zu danken. Durch den Einsatz in den Beratungsstellen seien schon unzählige Menschen soweit unterstützt worden, dass sie ihr Leben wieder selbst meistern können. Der Landkreis wolle daher auch künftig mit Fördermitteln dazu beitragen, die Beratungsstellen zu erhalten.  red

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