Beringte Kohlmeise aus Frankenberg flattert bis Finnland

So sieht sie aus: eine Kohlmeise (Parus major). Fotos: Kubat

Frankenberg. Groß war die Freude bei Jens Freitag, Naturfreund und Kenner der heimischen Wälder, Seen und Felder: Im Spätherbst dieses Jahres hatte der Pädagoge eine kleine Kohlmeise beringt. Im Oktober war dieses Vögelchen im fernen Finnland abermals für kurze Zeit „in wohlwollende Gefangenschaft“ geraten und als Tier mit der Ringnummer „Helgoland ..82189029“ identifiziert worden.

Von Ederbringhausen, dem Beringungsort in der Gemeinde Vöhl, war die Meise bis nach Skandinavien geflogen – eine phänomenale Leistung.

Aus den Beringungs- und Wiederfunddaten toter oder lebender Tiere können Experten eine Menge ablesen: Routen der Vögel, Bestandsrückgänge oder Bestandszunahmen, Gefährdungen der jeweiligen Art, die verschiedenen Faktoren innerhalb der bevorzugten Ökosysteme, Krankheiten, Rückschlüsse auf Klimaveränderungen und einige Dinge mehr.

Jens Freitag ist fasziniert von der Energieleistung und dem Orientierungssinn seiner gefiederten Freunde.

Woher hat der Biologie- und Sportlehrer die Kenntnisse für das Beringen der Tiere? Die Antwort auf diese Frage lesen Sie in der gedruckten Donnerstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Von Hans-Friedrich Kubat

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