„Kunsttreff“

Berit Åkeson regte mit historischen Fibeln die Fantasie an

Vorläufer der Sicherheitsnadel: Die Bad Wildunger Diplom-Schmuckgestalterin zeigte im Haus am Geismarer Tor historische und kunstvoll von ihr im eigenen Atelier hergestellte „Fibeln“. Foto: Völker

Frankenberg. Erst als der Knopf erfunden wurde, kamen die „Fibeln“ aus der Mode, die metallenen Gewandnadeln, die seit der Bronzezeit wegen ihrer oft kunstvollen Gestaltung einen hohen Schmuckwert hatten.

„In die geheimnisvolle Welt der Schmuckgestaltung durch drei Jahrtausende“, führte die Diplom-Schmuckgestalterin Berit Åkeson mit einem ganz besonderen Angebot im Haus am Geismarer Tor ein: Sie gab am Wochenende beim Frankenberger Kunsttreff viele kreative Anregungen, historischen Schmuck genau zu betrachten und selbst zu zeichnen.

Die Teilnehmerinnen dieses ersten „Schnupperkurses“ waren sofort fasziniert von der Vielfalt und künstlerischen Ausdruckkraft der historischen Gewandschließen, die aus ganz einfachen Metallen, aber auch aus Silber und Gold und zum Teil reich verziert verwendet wurden.

„Ich habe mich in meiner eigenen Ausbildung selbst sehr viel mit geschichtlichem Schmuck beschäftigt und bin dabei zu meinem ganz eigenen Stil gelangt“, berichtete die Künstlerin Berit Åkeson, die aus Burgwald stammt, in Bad Wildungen-Braunau ein Atelier betreibt und seit Jahren aktiv im Frankenberger Verein Kunsttreff mitarbeitet.

Sie hatte eigene Schmuckwerke aus ihrem Atelier mitgebracht, aber auch viele Fachbücher mit Bildern von historischen Fibeln. „Ich möchte Menschen anregen, dass sie dazu einen Zugang finden, Unterschiede entdecken und sich trauen, zeichnerisch eigene Ansätze zur Gestaltung zu finden“, erklärte sie bei der Einführung.

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Von Karl-Hermann Völker

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