25 Jahre Mauerfall: So erlebte Waldeck-Frankenberg die Zeit der Wende 1989/90

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Schlagzeilen der Waldeck-Frankenberger HNA in den Tagen nach der Maueröffnung. Die Trabis und Wartburgs knatterten sehr schnell auch in unserem Landkreis. Die Bevölkerung öffnete auch hier ihre Arme und Türen für die Ostdeutschen.

Waldeck-Frankenberg. Als am Abend des 9. November 1989 die Mauer zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR fiel, ergoss sich eine freudentrunkene Menschen- und Autoflut aus Ostdeutschland auch in unsere Region.

Schon wenige Stunden nach der Öffnung knatterten die ersten Trabants und Wartburgs durch die Straßen im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Das „Hallo“ war allerorten groß. Freudentränen kullerten, wildfremde Menschen umarmten sich.

Die Bevölkerung in Waldeck-Frankenberg nahm die Ostdeutschen mit offenen Armen auf. Neue Kontakte wurden geknüpft; Bekanntschaften, die bereits vor der Wende bestanden, konnten vertieft werden. Behördenvertreter aus Sachsen, Thüringen und Brandenburg kamen hierher, um sich bei Verwaltungen über moderne kommunale Organisation zu informieren. West-Beamte und Bürgermeister halfen „drüben“ beim Aufbau. Und, und, und ...

Dies alles ist nun 25 Jahre her. Eine Doppelseite in der gedruckten Samstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine/HNA Waldeckische Allgemeine soll mit einigen Bildern und kurzen Texten an lokale Ereignisse in Waldeck-Frankenberg erinnern, die zwar nicht alle unmittelbar in den Tagen nach der Maueröffnung, aber in den nächsten Wochen und Monaten Folge dieses weltverändernden Ereignisses waren.

Von Klaus Jungheim

Bilderstrecke: So erlebte Waldeck-Frankenberg die Zeit der Wende

Waldeck-Frankenberg und die Wende 1989/90

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