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Feuerwehrhaus Münden: Warten auf das Gutachten

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Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr in Münden und Bürgermeister Henning Scheele erklärten den Landtagsabgeordneten Claudia Ravensburg (4. von rechts) und Jan-Wilhelm Pohlmann (3. von links) an der Brandstelle den aktuellen Sachstand.
Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr in Münden und Bürgermeister Henning Scheele erklärten den Landtagsabgeordneten Claudia Ravensburg (4. von rechts) und Jan-Wilhelm Pohlmann (3. von links) an der Brandstelle den aktuellen Sachstand. © Feuerwehr Münden/pr

Mit Vertretern der Freiwilligen Feuerwehr in Münden trafen sich die Landtagsabgeordneten Claudia Ravensburg und Jan-Wilhelm Pohlmann (beide CDU) an der Brandstelle am Mündener Feuerwehrhauses.

Lichtenfels-Münden – Sie wollten sich vor Ort über den Sachstand informieren. Auch Bürgermeister Henning Scheele und Vertreter der Lichtenfelser CDU und Jungen Union nahmen an dem Gespräch teil.

Zur Erinnerung: Das Feuerwehrhaus in dem Lichtenfelser Stadtteil wurde bei einem Brand in der Nacht vom 30. April auf 1. Mai schwer beschädigt. In Münden hatte es im vergangenen Jahr mehrere Brände gegeben, bei denen Brandstiftung als Ursache vermutet worden war. Zuletzt war im Oktober 2021 eine Scheune in Münden den Flammen zum Opfer gefallen. Es war das bis dato siebte Feuer, das möglicherweise dieser Brandserie zuzuordnen ist. Es werde nach wie vor in alle Richtungen ermittelt, erklärte Polizeisprecher Dirk Richter auf Nachfrage dieser Zeitung zum aktuellen Stand der Ermittlungen.

Die Stadt Lichtenfels hat nach dem Brand des Feuerwehrhauses ein Gutachten erstellen lassen, das Vorschläge zur Sanierung oder einem Neubau aufzeigen soll. Beim Gebäude soll das Erdgeschoss erhalten bleiben und künftig eine Küche sowie Umkleide- und Sanitätsräume enthalten, die den aktuellen Anforderungen entsprechen.

Raum für Ausbildungszwecke

Das bereits geplante Feuerwehrhaus für das Feuerwehrfahrzeug, das in der Brandnacht vor den Flammen bewahrt werden konnte, solle ebenfalls in Angriff genommen werden, erklärten Bürgermeister Henning Scheele und Wehrführer Daniel Stietz. Schließlich sei es Wunsch der Mündener, den zentralen Standort im Ort unbedingt zu erhalten. Auf jeden Fall soll im Dachgeschoss des Gebäudes ein Raum für Ausbildungszwecke der Feuerwehr entstehen.

Doch auch für den Verkehrs- und Heimatverein soll der Grillplatz neu aufgebaut werden. Die in Eigenleistung aufwendig aufgebaute Grillstation, die direkt an das Mündener Feuerwehrhaus grenzte, wurde bei dem Brand völlig zerstört.

Neben den erhofften Geldern aus der Brandversicherung sollen für das Projekt Mittel vom Land aus der Hessenkasse und aus der Feuerwehrförderkasse kommen. Die beiden Landtagsabgeordneten versprachen, sich dafür einzusetzen, dass die Mittel zügig fließen, damit die Bauarbeiten nach Freigabe möglichst zeitnah beginnen können.  (red/md)

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