Polizei und Ordnungsamt am Wochenende verstärkt im Einsatz 

Betretungsverbot wirkt: Kein Besucheransturm im Willinger Skigebiet

Lage ruhig und entspannt: Die Skigebiete in Willingen blieben am Wochenende von einem Besucheransturm verschont.
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Lage ruhig und entspannt: Die Skigebiete in Willingen blieben am Wochenende von einem Besucheransturm verschont.

Skipisten, Rodelhänge und Parkplätze waren wegen des vom Landkreis erlassenen dreitägigen Betretungsverbots am Wochenende in Willingen gesperrt.  Es blieb deshalb ruhig im Upland.

Willingen – Polizei und Ordnungskräfte waren sehr präsent, hatten markante Punkte besetzt, patrouillierten durch die Skigebiete und behielten die gesperrten Bereiche im Blick. Nach Informationen der Polizei war im Waldecker Upland „alles entspannt und ruhig“. Viele blieben offenbar gleich zuhause oder wichen auf die Randzonen aus, rodelten Hügel hinab, die nicht gesperrt waren. So war auf dem Parkplatz am Eingang des Strycktals und dem Hügel im Anschluss am Sonntagmittag relativ viel Betrieb. Im Strycktal waren die Parkplätze gut belegt, die Menschen gingen spazieren oder waren auf Langlaufskiern auf den Loipen unterwegs.

Vereinzelt fielen Fahrzeuge aus benachbarten Bundesländern auf, die ihre Runden durch Willingen zogen, offenbar um die Lage zu peilen. Eine Familie aus Paderborn, die auf einem Hotelparkplatz gerade ihre Schlitten auspackte, war einigermaßen erstaunt, dass nichts ging auf den Pisten in Willingen. Aber die Ahnungslosen waren insgesamt deutlich in der Minderheit.

Lage auch am Samstag entspannt

Bereits am Samstag war in Willingen ein befürchteter Massenandrang von Ausflüglern ausgeblieben. Die Lage war nach Angaben eines Polizeisprechers auch an diesem Tag „ziemlich entspannt“. In Willingen galt von Freitag bis Sonntag das Betretungsverbot für Skipisten und Rodelhänge, weil vor allem am Wochenende davor so viele Besucherinnen und Besucher gekommen waren, dass es nicht mehr möglich war, die wegen der Corona-Pandemie nötigen Mindestabstände einzuhalten.

Winterberg bleibt ebenfalls von Besucheransturm verschont

Das benachbarte Hochsauerland rund um die Wintersporthochburg Winterberg ist an diesem Wochenende ebenfalls nicht von Tagestouristen überrannt worden. Polizeisprecher Sebastian Held sagte am Samstag gegenüber der Westfalenpost: „Es war sogar sehr ruhig.“ Auch am Sonntag blieb Winterberg von einem Besucheransturm verschont. Die Polizei registrierte lediglich zwölf Verstöße gegen die Corona-Regeln, dabei wurde in sechs Fällen die Maskenpflicht nicht eingehalten. (os/dpa/wp)

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