Bienenseuche in Holzhausen: Noch bis Frühjahr Sperrbezirk

Vortrag über die Faulbrut: (von links) Arno Becker, Vorsitzender des Imkervereins Oberes Edertal, mit den Bienensachverständigen Horst Viehmeyer und Peter Tripp. Foto:  Wenzel

Holzhausen. Weil im Mai die Amerikanische Faulbrut bei Bienen in Holzhausen ausgebrochen war, erklärte die Kreisverwaltung den Ort zum Sperrgebiet. Auch fünf Monate später ist die Bienenseuche noch nicht ganz verbannt.

Es bestehe weiter die Gefahr, dass sich die Bienenseuche verbreitet. Für Menschen gehe von der Erkrankung keine Gefahr aus.

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„Wir haben Stände saniert, die befallen waren“, berichtete Peter Tripp, Bienensachverständiger des Landkreises Waldeck-Frankenberg, bei einem Vortragsabend des Imkervereins Oberes Edertal in Battenberg. Vereinfacht gesagt, bedeutet es die Umsiedlung der Bienen in eine saubere Wohnung. Schlimm befallene Völker seien abgetötet und Waben verbrannt worden.

Das Ergebnis einer Prüfung in diesem Herbst war noch nicht zufriedenstellend: Vier Völker von zwei Imkern sind noch befallen. „Ein Volk ist nur noch leicht befallen, die anderen drei wurden heute saniert“, sagte Tripp am Freitag. Im Frühjahr 2015 findet eine weitere Prüfung statt. „Wenn es dann keinen Befund gibt, kann das Sperrgebiet wieder aufgehoben werden“, erklärte der Bienensachverständige.

Von Lena Wenzel 

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