Bottendorfer erwecken Köhlerhandwerk zu neuem Leben

Sie freuten sich, dass eine alte Tradition wiederneu auflebte: (von links) Wilhelm Pohlmann vom Vorstand des Heimat- und Kulturvereins, Rosenthals Bürgermeister Hans Waßmuth, Landtagsabegordnete Claudia Ravensburg, Pfarrer Konrad Schullerus, Organisator Erich Reitz, Burgwalds Bürgermeister Lothar Koch und Burgwalds Forstamtsleiter Eberhard Leicht. Foto: zhm

Bottendorf.Der Heimatverein Bottendorf hat seine Köhlertage mit der Entzündung des Kohlemeilers eröffnet.

Er qualmt wieder, der Kohlenmeiler an der Theerhütte in der Nähe von Bottendorf. Für eine Woche erweckt der Bottendorfer Kultur- und Heimatverein zusammen mit dem Forstamt Burgwald das Köhler-Handwerk auf der Waldlichtung an der Landesstraße nach Rosenthal zu neuem Leben. Mit dem Anzünden des Kohlenmeilers wurden am Samstag die „Köhlertage“ im Burgwald eröffnet.

In über 120 Stunden mühevoller Arbeit hatten zuvor Erich Reitz und sein Team mit Wilhelm und Uwe Ernst, Wilhelm Pohlmann, Karl-Heinz Pschera, Rainer Küttner und Martin Althaus den Kohlenmeiler aufgebaut. Bei der offiziellen Eröffnung dankte Organisator Erich Reitz den Helfern und Burgwalds Bürgermeister Lothar Koch, der als Schirmherr ebenfalls die Gäste begrüßte.

Forstamtsleiter Eberhard Leicht wies auf die Bedeutung der Holzkohle früher in der Region hin. Grußworten sprachen auch die Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburgund Bottendorfs Pfarrer Konrad Schulerus.

Bereits am Samstagnachmittag gab es viele Besucher am Kohlenmeiler, denn im angrenzenden Festzelt fand ein Nachmittag mit Kaffee und Kuchen für die Bottendorfer Senioren statt. Für einen Hauch von jagdlichem Flair passend zur Kulisse an der Waldlichtung sorgten die Jagdhornbläser aus Frankenberg, die mit einem Ständchen eine Kostprobe ihres Könnens gaben.

Für Essen und Getränke war und wird in der nächten Tagen gesorgt sein - unter anderem mit Wildbratwurst vom Forstamt. Am Himmelfahrtstag wird der Meiler gelöscht und kühlt dann zwei Tage aus. Interessierte Besucher können den „schwarzen Gesellen“ täglich , bis Sonntag, 28. Mai, besichtigen und an Ort und Stelle Fragen stellen und Wissenswertes rund um die Herstellung der Holzkohle erfahren.

Service: Die Zufahrt zum Kohlenmeiler liegt an der Landesstraße von Bottendorf in Richtung Rosenthal und ist ausgeschildert. Ein Feldweg führt als Einbahnstraße zu den Parkplätzen. Die Ausfahrt erfolgt in Richtung Willersdorf. Es gibt täglich Veranstaltungen bis Sonntag, 28. Mai. (zhm)

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