Bisher 3200 Wahlscheine beantragt

Nachfrage nach Briefwahlunterlagen in Bad Arolsen fast doppelt so hoch wie 2016

Briefwahlunterlagen sind in Bad Arolsen vor der Kommunalwahl am 14. März 2021 sehr gefragt. Unser Bild zeigt Fachbereichsleiter Andreas Mertens und die Mitarbeiterin Nadine Schwarz.
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Briefwahlunterlagen sind in Bad Arolsen vor der Kommunalwahl am 14. März 2021 sehr gefragt. Unser Bild zeigt Fachbereichsleiter Andreas Mertens und die Mitarbeiterin Nadine Schwarz.

Die Nachfrage nach Briefwahlunterlagen zur Kommunalwahl am 14. März ist in Bad Arolsen hoch: 3200 Wahlscheine, fast doppelt so viel wie 2016 sind schon jetzt beantragt worden, wie der für die Organisation zuständige Fachbereichsleiter Andreas Mertens im Haupt- und Finanzausschuss berichtete.

Bad Arolsen – Der starke Anstieg im Vergleich zur Wahl vor fünf Jahren dürfte mit der Corona-Pandemie zusammenhängen. Die FDP-Stadtverordnete Helga Schlattmann wollte wissen, ob die Briefkästen der Stadt für die stark erhöhte Zahl der Briefwahlumschläge ausreichten und ob die auch entsprechend erkennbar seien.

Briefkästen häufiger leeren

Die Beschilderung der Briefkästen werde entsprechend verändert, berichtete Bürgermeister Jürgen van der Horst. Auch werde der Leerungszyklus verändert, damit die Kästen nicht überquöllen.

Abstimmen können die gut 12 000 Wahlberechtigten aber auch wie bisher in Wahllokalen. Der Stadtverordnete Thorsten Reuter (FWG/OL) erkundigte sich nach den Möglichkeiten von Schnelltests bei den Wahlhelfern in den verschiedenen Wahllokalen.

Konzept zum Infektionsschutz

Das Wahlgeschehen könne sicherlich durch solche Tests begleitet werden, räumte Bürgermeister van der Horst dazu ein. Aber diese Frage müsse von den Gesundheitsbehörden geklärt werden, zudem seien die städtischen Mitarbeiter schon durch die Unterstützung in Impfzentren und beim aufsuchenden Impfen in der Kernstadt gefragt.

Für die Kommunalwahl, so das Innenministerium, müssen Wahllokale öffnen. Zum Schutz der Wähler ist ein umfangreiches Hygienekonzept für die Wahllokale in der Kernstadt und den Ortsteilen erstellt worden. Damit soll sowohl Wahlvorständen als auch Wählenden größtmöglicher Schutz vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus gewährleistet werden, wie Mertens dazu auf Nachfrage der WLZ erklärte.

Gut lüften

Das reicht von der dringenden Empfehlung, einen eigenen Stift zum Ausfüllen des Wahlzettels mitzubringen über Desinfektionsmittel, die Maskenpflicht, regelmäßige Lüftung und Einbahn-Wegeregelungen bis hin zu Wartebereichen mit Platz für den vorgeschriebenen Abstand.

Mit vier Briefwahlvorständen (2016 war es nur einer und es stimmten nur 1803 Briefwähler mit ab) bereitet sich die Stadt auf die Abstimmung daheim vor. 1512 der insgesamt 12 733 Wahlberechtigten haben online die Wahlscheine angefordert, die übrigen per Post oder persönlich.

Nur noch bis zum 5. März können diese für die postalische Zustellung angefordert werden, wie Nadine Schwarz für die städtische Wahlbehörde erklärt. (Armin Haß )

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