Landratswahl: Briefwahl trotz des Poststreiks möglich?

Im Blickpunkt: Bei der Briefwahl kann es wegen des Poststreiks zu Verzögerungen kommen. Foto: dpa

Waldeck-Frankenberg. Die Wahllokale für die Landratswahl öffnen erst am Sonntag. Doch einige Stimmen wurden bereits abgegeben - per Briefwahl.

Allerdings ist dieser Weg in Zeiten des Poststreiks nicht ohne Risiko.

Post-Streik: Was Politik, Gerichte, Handel und Verbraucher beschäftigt

Es ist nämlich keineswegs selbstverständlich, dass alle Briefe auf dem Postweg rechtzeitig ankommen.

Aber was wäre denn nun, wenn Briefe noch nach der Wahl eingingen, kann man überhaupt am 5. Juli schon alles auszählen? Diese Anfrage hatte die HNA an den Landkreis gestellt. Die Antwort aus der jüngsten Mitteilung von Kreiswahlleiter Thomas Vorneweg ist eindeutig: „Das Risiko, dass der Wahlbrief nicht rechtzeitig eingeht, trägt ausschließlich der Wähler.“ Wahlbriefe, die dem zuständigen Wahlamt nicht bis zum 5. Juli um 18 Uhr vorliegen, könnten bei der Wahl also nicht berücksichtigt werden.

Wer schon im Besitz der Briefwahlunterlagen ist, solle den Stimmzettel und den Wahlschein so schnell wie möglich ausfüllen und in dem roten Wahlbriefumschlag wieder an seine Gemeinde senden oder dort persönlich abgeben, rät Kreiswahlleiter Vorneweg.

Welche Ratschläge der Kreiswahlleiter noch gibt, lesen Sie in der gedruckten Dienstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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