Von Brilon zum Edersee: Radroute Ruhr-Eder wird am 29. Mai eröffnet

Korbacher Dackel: Der „Procynosuchus“ ziert das Logo der Geo-Radroute, da auch Korbach mit der Korbacher Spalte auf der neuen Radroute liegt. Foto:  nh

Waldeck-Frankenberg. Von Brilon bis Allendorf-Eder, von Winterberg bis zur Sperrmauer des Edersees: Auf der neuen Radroute Ruhr-Eder können Fahrradfahrer demnächst durch das Sauerland und den Kreis Waldeck-Frankenberg fahren.

Am 29. Mai wird die 210 Kilometer lange Geo-Radroute in Medebach, das in der Mitte der Rundstrecke liegt, offiziell eröffnet.

Den Beinamen „Geo“ trägt die Radroute, weil die Strecke komplett durch den nationalen Geopark Grenz-Welten verläuft, der nun also auch verstärkt Radfahrern Einblicke in die Erdgeschichte und in die Entwicklung der Natur- und Kulturlandschaft geben soll. Es ist daher auch kein Zufall, dass der prähistorische „Korbacher Dackel“ als Logo der neuen Geo-Radroute Ruhr-Eder gewählt wurde. Er weist den Radlern an Kreuzungen und Weggabelungen den Weg.

Für die Route wurden keine neuen Radwege gebaut, sondern bestehende miteinander verknüpft, zum Beispiel der Ruhrtal-Radweg und der Eder-Radweg. Auch Radwege auf ehemaligen Bahntrassen werden genutzt, wie der Ederseebahn-Radweg bei Korbach und zwischen Allendorf-Eder und Winterberg. „Wir ordnen bestehende Radwege zu einer neuen Route und geben ihr einen Namen und ein Thema“, hatte Daniel Wegerich im August 2014 gesagt, als die HNA erstmals über die neue Route berichtet hatte.

Wegerich gehört zum Verein Sauerland-Radwelt, der für den Rad-Tourismus im Sauerland verantwortlich ist und sich federführend um die gesamte Geo-Radroute kümmert. Die Kommunen entlang der Strecke beteiligen sich finanziell.

Die Homepage www.georadroute.de befindet sich derzeit noch im Aufbau, soll aber bis zur Einweihung der Radroute am 29. Mai fertig sein.

Wie es ansonsten um den Radtourismus im Landkreis bestellt ist, lesen Sie in der gedruckten Samstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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