Feuerwehr Bromskirchen übergab Rauchmelder für Neugeborene

Rauchmelder: Vertreter der Bromskirchener Feuerwehr übergaben die Warngeräte an die Eltern von Kindern, die im Jahr 2014 geboren sind. Unser Bild zeigt den Feuerwehrvorsitzenden Dietmar Knorra mit Stellvertreter Markus Schmidt, Gemeindebrandinspektor Andreas Kautz und Ehrenwehrführer Peter Steuber mit den Familien Langemeier und Kessler, die Rauchmelder für ihre Kinderzimmer erhielten. Foto: Strieder

Bromskirchen. Die Freiwillige Feuerwehr Bromskirchen hat ihre jährliche „Aktion Rauchmelder" fortgesetzt. Es gab zahlreiche Informationen zum Brandschutz.

Alle neugeborenen Kinder und deren Eltern waren eingeladen. Mit der Teilnahme von gerade einmal 50 Besuchern aller Altersstufen waren die Blauröcke jedoch sichtlich enttäuscht.

Aufgrund des schwachen Besuchs zur vorgesehenen Startzeit begann die Veranstaltung erst eine halbe Stunde später. Gemeindebrandinspektor Andreas Kautz zeigte eine ausführliche Präsenta-tion unter dem Motto „Rauchmelder retten Leben“. Darin ging es um die Brandursachen im Haushalt von den diversen elektrischen Geräten bis hin zu Spraydosen. Andreas Kautz vermittelte aktuelle Erkenntnisse aus nachgestellten Kinderzimmerbränden in Bezug auf die Ausbreitung des Feuers. Er verwies auf „gefährliche Mythen“ über Brände, wenn Menschen etwa meinten, man werde schon wach werden im Falle eines Brandes und es bleibe sicher genug Zeit zur Flucht und Rettung.

Kautz beleuchtete die Funktion eines Rauchmelders und gab Tipps zum Kauf. Schließlich informierte er über die Installation, Montage und Pflege der Rauchmelder. Allgemein ging es um das korrekte Verhalten im Brandfall. „Dieses Verhalten im Brandfall sollte man ruhig zu Hause in den eigenen vier Wänden mit der Familie üben“, riet Kautz.

Alle Kinder, die seit 2011 in der Gemeinde geboren wurden, bekamen bislang Rauchmelder von den Brandschützern geschenkt. Damit sollen die Kinderzimmer ausgestattet werden.

So war das auch am Sonntag, allerdings waren bei weiten nicht alle eingeladenen Eltern mit ihren Kindern gekommen. Bürgermeister Karl-Friedrich Frese besuchte den Nachmittag bei der Feuerwehr mit seiner Frau Regine.

Nach dem offiziellen Teil des Informationsnachmittages konnten sich alle Besucher bei Kaffee und Kuchen und Getränken aller Art stärken. (ed)

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