Frese wird ehrenamtlicher Bürgermeister in Bromskirchen

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Bürgermeisterwahl in Bromskirchen: Karl-Friedrich Frese mit (von links) Ehefrau Regine sowie den Töchtern Tabea und Louisa.

Bromskirchen. Das Ergebnis seiner ersten Direktwahl zum ehrenamtlichen Bürgermeister von Bromskirchen hatte sich Karl-Friedrich Frese (CDU) sicher anders vorgestellt.

Es war 18.40 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus, als der Erste Beigeordnete Andreas Lang am Sonntag ans Mikrofon trat und den gespannt lauschenden Zuhörern verkündete: 69,6 Prozent Ja-, 30,4 Prozent Nein-Stimmen, bei einer Wahlbeteiligung von nur 39,8 Prozent.

Karl-Friedrich Frese ist nicht nur seit 24 Jahren hauptamtlicher Bürgermeister in Bromskirchen, sondern auch ein ausgesprochener Verwaltungs-Experte, zudem Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion – und nicht auf den Mund gefallen. Das sei „ein sehr schönes Ergebnis“, sagte Frese. Sein Ziel seien „mehr als 30 Prozent Wahlbeteiligung“ gewesen und „mehr als zwei Drittel Stimmen für mich“. Beide Ziele habe er erreicht. Das Wahlergebnis sei „außerordentlich deutlich“. Frese: „Das gibt Rückenwind.“ Gleichwohl hätten es zumindest 70 Prozent Ja-Stimmen werden dürfen.

Er habe „keine große Lust auf Frührente“, bekannte Frese. In der noch jungen Verwaltungsgemeinschaft mit der Nachbarkommune Allendorf warte viel Arbeit auf ihn – zusammen mit seinem Freund und Bürgermeisterkollegen Claus Junghenn. Darüber hinaus werde es „neue Aufgaben geben, die ich gern wahrnehmen werde“. Bei einer solchen Direktwahl seien diejenigen „als Erste auf der Fährte, die einem einen Denkzettel verpassen wollen“.

Herzlich gratulierten seine anwesenden Bürgermeister-Amtskollegen Christian Klein (Battenberg), Claus Junghenn (Allendorf), Lothar Koch (Burgwald) und Rudolf Backhaus (Haine/Kloster). Glückwünsche der CDU überbrachten die Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg und Kurt Kramer. Für Claus Junghenn zählt am Ende das Ergebnis: „Ich freue mich, dass es so geklappt hat, wie Karl-Friedrich das eingetütet hat.“

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