Entscheidung hat nichts mit Wahlniederlage zu tun

Karl-Friedrich Frese hört nach 2016 als Bürgermeister auf

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Bange Blicke: Karl-Friedrich Frese verfolgt im Kreishaus die Wahlergebnisse.

Bromskirchen. Bromskirchens Bürgermeister Karl-Friedrich Frese wird nach der aktuellen Wahlperiode Ende 2016 nicht wieder als Bürgermeister kandidieren. Diese Entscheidung habe er mit seiner Familie unabhängig von seiner Niederlage bei der Landratswahl getroffen.

„Ich mache keine Direktwahl mehr. Wir haben in Bromskirchen alles bewegt, was wir bewegen mussten", sagte der 55-Jährige der HNA und nannte als Beispiele die Wasserversorgung und die Kinderbetreuung. „Nach so langer Zeit, muss man das Feld anderen überlassen." Ende 2016 wird Frese dann 24 Jahre lang Bürgermeister in Bromskirchen gewesen sein.

An seiner Einschätzung des Ergebnisses der Landratswahl vom Sonntag habe sich auch nach einer Nacht Schlaf nichts geändert: „Ich bin der Meinung, ich wäre der Bessere“, sagte Karl-Friedrich Frese am Montagmorgen der HNA. Schon als die ersten Ergebnisse am Sonntag gegen 18.20 Uhr bekannt wurden, hätten er und seine Frau gewusst, „dass sich da nichts mehr bewegt“.

Mit Willingen und seiner Heimat Bromskirchen, wo er vorne lag, habe er gerechnet und im Stillen auf das Obere Edertal gehofft, verriet Frese. Er habe sich aber auch in Bad Wildungen und Bad Arolsen etwas ausgerechnet, weil von dort die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Ravensburg und Schwarz kommen. „Volkmarsen ist oft auch eine sichere Bank, dann hätte es knapp werden können.“

Wurde es aber nicht. Und so kehrte Frese am Montag als Wahlverlierer an seinen Bürgermeister-Schreibtisch in Bromskirchen zurück und machte seine Arbeit, „wie die Leute mich kennen.“

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