Kommentar über die Zusammenarbeit von Kommunen: Butter bei die Fische

Wird es ab 2017 nur noch einen Bürgermeister für die Gemeinden Allendorf-Eder und Bromskirchen geben? Dazu ein Kommentar von HNA-Redakteur Thomas Hoffmeister

Es war ein Schritt in die richtige Richtung, als die beiden Gemeindeparlamente von Allendorf-Eder und Bromskirchen am 21. Mai 2014 beschlossen, eine Verwatungsgemeinschaft zu bilden. Rund 250.000 Euro sollten pro Jahr eingespart werden, indem doppelt vorhandene Ämter und Strukturen für zwei relativ kleine Gemeinden zusammengefasst werden.

Das klappt seitdem in vielen Verwaltungsbereichen ziemlich problemlos – und es ist sozialverträglich. Möglicherweise werden einzelne Stelle nicht neu besetzt, aber es wird niemand entlassen.

Allendorf und Bromskirchen haben den richtigen Weg eingeschlagen. Auf Dauer werden andere kleine Gemeinden – etwa Rosenthal – nicht darum herumkommen zu fusionieren. Wer erkannt hat, dass man viel Geld sparen kann, wenn man Doppelstrukturen vermeidet, der muss auch keine zwei hauptamtlichen Bürgermeister bezahlen.

Die Zeit der Sonntagsreden ist vorbei. Jetzt muss Butter bei die Fische. Es geht jetzt darum, den Stichtag 31. Dezember 2016 nicht zu verpassen. Claus Junghenn und Karl-Friedrich Frese wollen niemandem etwas überstülpen. Sie werben für rationale Entscheidungen. Das bedeutet auch, dass es ab 2017 einen ehrenamtlichen Bürgermeister geben muss, der die Interessen der Menschen aus Bromskirchen und Somplar vertritt.

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