Ungewöhnlicher Beschluss: Bromskirchen senkt die Müllgebühr

Restmüll-Tonne: In Bromskirchen zahlen die Einwohner bald neun Euro weniger im Jahr für die Müllabfuhr. Foto:  dpa

Bromskirchen. Die Gemeinde Bromskirchen senkt ab Mitte des Jahres 2015 die Müllgebühr um neun Euro auf 69 Euro pro Einwohnergleichwert und Jahr.

Hintergrund ist, dass die Gemeinde seit drei Jahren Überschüsse aus dem Gebührenhaushalt Abfallentsorgung erwirtschaftet.

Da die Preise der Müllabfuhr für die nächsten Jahre stabil bleiben werden, aber die Gemeinde auf Dauer keinen Überschuss daraus erwirtschaften darf, wurde die Müllgebühr nun gesenkt.

„Das ist ein erfreulicher Punkt“, sagte Willi Reder aus Sicht der Bürger als Sprecher des Haupt- und Finanzausschusses in der jüngsten Parlamentssitzung, in der die Änderung der Abfallsatzung einstimmig beschlossen wurde. „Eigentlich geht es mit den Gebühren ja nur andersrum“, sagte Reder.

Allein im Jahr 2014 hatte die Gemeinde im Gebührenhaushalt Abfallentsorgung ein Plus von 14 156,46 Euro erwirtschaftet, in den beiden Jahren zuvor sah es ähnlich aus. Den Bürgern kommt nun zugute, dass Überschüsse, die auf Dauer zu erwarten sind, zu einer Änderung der Gebührenhöhe führen müssen.

Die Gemeinde hatte mit den Müllgebühren im Jahr 2014 für die Abfallbeseitigung rund 90 000 Euro an den Landkreis und 60 000 Euro an die Firma Stratmann gezahlt. Eine Erhöhung dieser Summen sei in den nächsten Jahren nicht zu erwarten.

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