Umzugsparty am 6. Januar

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Hand in Hand: Lisa Hein (von links), Melanie Klann und Johanna Behr treffen erste Vorbereitungen für den anstehenden Umzug. Die Buchhandlung Inge Jakobi zieht innerhalb der Frankenberger Fußgängerzone von der Neustädter Straße 35 zur 26.

Frankenberg. Großzügig und hell sind die neuen Verkaufsräume in der Neustädter Straße 26, in die Inge Jakobi am kommenden Freitag, 6. Januar, mit ihrer gleichnamigen Buchhandlung umziehen wird.

Auf dann rund 200 Quadratmetern erwartet die Kunden dort das bewährte, breit gefächerte Angebot an Büchern, Kalendern, Spielwaren sowie netten Geschenkideen.

„Ich habe mit erheblichem Aufwand alles umbauen lassen“, sagt Vermieter Rudi Jung nicht ohne Stolz und verweist auf die neue Decke, die neuen Sanitäranlagen und den Durchbruch, der aus den vormals zwei getrennten Läden jetzt einen gemacht hat. Auch die Fenster und der Teppichboden seien neu. Der barrierefreie Eingangsbereich ist mit einer elektronischen Türanlage ausgestattet.

Insgesamt hat der Frankenberger Immobilienmakler, dem die untere Etage des Gebäudes gehört, eine sechsstellige Summe investiert.

„Wir haben erst am 2. November angefangen zu arbeiten und konnten schon am 15. Dezember die Schlüssel übergeben“, betont er. Für den „reibungslosen, minutiösen Ablauf“ der Renovierung dankt Jung vor allem dem betreuenden Architekten Adam Willi Finger und den beteiligten Baufirmen. Es sei sogar an den Wochenenden und sonntags gearbeitet worden.

Auch Adam Willi Finger bezeichnet die ausführenden Firmen als „Glücksgriff“: „Sonst wäre das so schnell gar nicht möglich gewesen.“

Kultureller Eckpfeiler

Rudi Jung ist es wichtig, dass die Buchhandlung ein „kultureller Eckpfeiler“ in der Fußgängerzone bleibt. Deswegen habe er Inge Jakobi auch sofort seine Hilfe angeboten, als sie neue Räumlichkeiten für die Buchhandlung gebraucht habe. „Aus meiner Sicht muss die Fußgängerzone mit Leben gefüllt werden“, so Jung.

Inge Jakobi freut sich auf ihr neues Domizil: „Das wird ein schöner, heller Laden. Drüben kann ich die einzelnen Themenbereiche endlich logischer zusammenfügen“, sagt sie im Gespräch mit der HNA. Zudem plane sie eine Kuschelecke, in die sich die Kinder mit einem Buch zurückziehen könnten. „Auch die Schaufensterdekoration wird ganz neu sein“, kündigt sie an.

Noch läuft der Geschäftsbetrieb in den angestammten Räumen im „Kornschen Haus“ in der Frankenberger Fußgängerzone, doch bereits übermorgen startet die „Umzugsparty“:

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„Wir haben Freitag noch bis 14 Uhr geöffnet, dann packen wir alles in Wannen und tragen es rüber“, sagt die Wahl-Hommershäuserin, die schon seit Wochen Handzettel verteilt hat, in denen der Umzug angekündigt wird. Mit Blick auf den am 6. Januar in manchen Gebieten gefeierten Dreikönigstag heißt es dort: „Anders als die ‘Eiligen Drei Könige´ müssen wir nur ein paar Meter reisen, aber mit umso mehr Gepäck.“ Sie wolle quasi „mit den Kunden“ rüber gehen in die neuen Räume, so Inge Jakobi.

Suppe zur Stärkung

„Alles ist gut geplant – wir können innerhalb weniger Stunden Buch um Buch in die neuen Regale einräumen“, sagt sie zuversichtlich. Drei Sackkarren für den Transport habe sie schon „sicher“. Viele Freunde und Bekannte hätten ihre Hilfe zugesagt. Um 17 Uhr gebe es dann für alle eine heiße Suppe zur Stärkung. Sie sei zuversichtlich, dass alles klappe und sie bereits am Samstag, 7. Januar, zur gewohnten Zeit ab 9 Uhr die Buchhandlung an neuer Stelle öffnen könne. (bs)

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