Bürgerwerkstätten in Frankenberg: Stadtteile sollen ihre Stärken zeigen

Viele Ideen: Die trugen in der Bürgerwerkstatt (von links) Wilfried Blanc, Rolf Jacobs, Gisela Arnold, Selma Jacobs, Wilfried Arnold und Ortsvorsteher Horst Ernst zusammen. Foto:  mjx

Frankenberg. Um die Familienfreundlichkeit in den Stadtteilen zu erhalten und den demografischen Wandel in den Griff, bietet die Stadt Frankenberg jetzt Bürgerwerkstätten an. Der erste fand jetzt in Hommershausen statt.

„Seit acht Jahren gibt es das Modellprojekt Familienstadt mit Zukunft in Frankenberg“, erläuterte Evelin Jacobs vom Familienstadtbüro. „In dieser Zeit haben wir schon viel erreicht, jetzt wollen wir auch verstärkt die Stadtteile in das Projekt einbinden.“ Das Planungsbüro solle die Menschen unterstützen, umsetzbare Projekte zu verwirklichen.

„Es gibt keinen Grund, die Flinte ins Korn zu werfen“, merkten Josephine Lenk und Bernd Wecker von Bioline an. Die Familienpolitik sei inzwischen zu einer ganz wichtigen Aufgabe der dörflichen Gemeinschaft geworden. „Wir sind auf einem guten Weg“, sagten Lenk und Wecker, „auch wenn es ein oder zwei Generationen dauern wird.“

Wichtig sei, die Situation in den Dörfern auf den Prüfstand zu stellen, weiter zu gestalten und letztlich zu verbessern. „Wir müssen uns auf die Dinge konzentrieren, die wir mit der Kraft der Menschen verändern können. Dann wird das Projekt auch ein Erfolg.“

„Das Leben auf dem Land wird wieder attraktiv“, stellten Lenk und Wecker in den Raum: „Viele Menschen aus den Großstädten möchten wieder aufs Dorf, denn auch in den Großstädten gibt es Probleme.“ Deshalb sei es lohnenswert, ein solches Projekt anzugehen. (mjx)

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