Für Aktion Wünschewagen

Spendenlauf zum Christenberg bringt 3000 Euro für todkranke Menschen

Spendenlauf: Die Teilnehmer mit den Organisatoren Daniel Pakura (links) und Ralf Wenzel (vorne knieend) zum Abschluss auf dem Christenberg.
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Spendenlauf: Die Teilnehmer mit den Organisatoren Daniel Pakura (links) und Ralf Wenzel (vorne knieend) zum Abschluss auf dem Christenberg.

Bei einem Spendenlauf, den Daniel Pakura aus Bottendorf und Ralf Wenzel aus Münchhausen organisiert haben, sind 3000 Euro für die Aktion „Wünschewagen“ zusammen gekommen. Mit diesem Fahrzeug erfüllt der Arbeiter-Samariter-Bund todkranken Menschen letzte Wünsche.

Bottendorf/Münchhausen - Sie treffen sich jeden Samstag zum Laufen: Daniel Pakura aus Bottendorf und Ralf Wenzel aus Münchhausen. Eigentlich wollten die beiden in diesem Jahr zusammen an einem Marathon teilnehmen. Da dies aber während der Corona-Pandemie nicht klappte, entschieden sie, selbst einen Lauf ins Leben zu rufen. Und schnell war klar, dass sie mit ihrem Lauf auch noch Gutes für andere tun wollten. So kamen am Ende 3000 Euro für die Aktion „Wünschewagen“ des Arbeiter-Samariter-Bundes zusammen.

„Eine gute Freundin hatte mich auf den Wünschewagen aufmerksam gemacht“, berichtete Daniel Pakura. Mit dem Wünschewagen erfüllen ehrenamtliche Helfer todkranken Menschen ihren letzten Wunsch. Diese Wünsche können sehr vielfältig sein – etwa eine Fahrt ins Fußballstadion, ein Besuch in einem Freizeitpark oder eine Fahrt an die Nordsee. „Schnell war uns klar, dass wir unseren Lauf dafür nutzen wollten, Geld für den Wünschewagen zu sammeln“, so Pakura weiter.

Im Bekannten- und Freundeskreis der beiden Fußballer und Hobbyläufer kam die Sache auch sehr gut an und so kamen rund 20 Läufer zusammen, die für den guten Zweck laufen wollten.

Daniel Pakura und Ralf Wenzel liefen 44 Kilometer

Die Aktion fand am vergangenen Samstag statt. Gelaufen wurde von Bottendorf aus nach Frankenberg und über Röddenau nach Rennertehausen. Von dort aus ging es zurück über Haine und erneut über Frankenberg und Bottendorf auf den Christenberg, wo Ralf Wenzel wohnt. Die Läufer konnten an verschiedenen Stationen einsteigen und je nach Leistungsstärke ihre Strecke wählen. Daniel Pakura und Ralf Wenzel sind die ganze Strecke gelaufen – 44 Kilometer. Eine Gruppe ist 30 Kilometer gelaufen, eine den Halbmarathon von 21 Kilometern und eine Gruppe 14 Kilometer. „Jeder Läufer spendet pro gelaufenen Kilometer einen bestimmten Geldbetrag“, erklärte Pakura das Konzept.

Aber nicht nur die Läufer spenden, auch das Waldgasthaus Christenberg, das Ralf Wenzel mit seiner Frau Ulrike betreibt, hat die Aktion unterstützt: Auf dem Christenberg warteten Essen und Getränke auf die Läufer – die Einnahmen wurden als Spenden gesammelt. Für ein Rahmenprogramm war ebenfalls gesorgt: Die Hessische Trachtenkapelle Wohratal und der Gesangverein Langendorf traten kostenlos auf.

Waldgasthaus stockte Betrag um 2000 Euro auf

Am Ende des Tages kamen von den Läufern 1000 Euro zusammen. Vom Waldgasthaus wurde der Betrag um 2000 Euro aufgestockt, so dass insgesamt 3000 Euro an die Aktion Wünschewagen gespendet werden können. Das Geld soll in den nächsten Tagen auf dem Christenberg übergeben werden.  

Von Michael Paulus

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