Sechstes Mal Festival

400 Besucher beim Death-Metal-Festival in Ernsthausen

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Die Stimmung war schon gut, als die erste Band bei sonnigem Wetter das Festival in Ernsthausen eröffnete.

400 Besucher kamen am Wochenende zum Extrem-Hard-Rock-Festival „Masters of the Unicorn“ nach Burgwald-Ernsthausen. 17 Death-Metal-Bands traten auf. Eine reiste sogar aus Asien an.

Final gekrönt wurde das Festival von der japanischen Band Coffins, die ihre Europa-Tour 2019 in Ernsthausen begann.

Zum sechsten Mal hat der Verein „Morbid Sounds“ mit dem Ernsthäuser Thomas Werner an der Spitze das Festival „Masters of the Unicorn“ veranstaltet, in Ernsthausen war es nun das zweite Mal.

„Wir hatten schon im Vorfeld alle 400 Wochenendkarten verkauft. Die ganze Wiese über der Grillhütte war voll mit Zelten“, schildert er.

Die Stimmung sei allgemein wieder sehr gut gewesen, erzählt er. „Wir waren zwar komplett ausverkauft, aber wenn Leute aus dem Ort sich mal ein Bild von der Veranstaltung machen wollten, habe ich sie trotzdem reingelassen. Die Ernsthäuser wollen natürlich auch mal wissen, was das hier so ist. Und ich möchte die Veranstaltung auch weiterhin ausrichten.“

Festival: Viel Hilfe und keine Beschwerden von Anwohnern

Einige Ernsthäuser haben auch beim Festival geholfen. Der Ausschank von Getränken wurde unter anderem von Dorfbewohnern unterstützt. Die Feuerwehr Ernsthausen mit ihren First Respondern sorgten für die Erste-Hilfe-Bereitschaft.

Beschwerden habe es keine gegeben. „Ich habe im Vorfeld mit der Polizei schon abgesprochen, dass ich mich öfters mal bei ihnen melde, um Rücksprache zu halten, sodass niemand sich durch die Lautstärke belästigt fühlen sollte. Es gab allerdings keine einzige Beschwerde. Wir versuchen, bei der Planung immer schon möglichst viel Rücksicht auf die Bewohner des Dorfes zu nehmen“, sagt Werner.

Rücksichtsvolle Festival-Besucher räumen Müll weg

Die Festivalbesucher seien ebenfalls sehr rücksichtsvoll gewesen. „Um 2 Uhr nachts haben wir die Musik ausgemacht und da hatte sich auch keiner beschwert oder gepöbelt. Auch auf dem Campingplatz lag beim Aufräumen kaum noch Müll herum. Die Besucher hatten ihren Müll meistens schon selbst an eine Sammelstelle gebracht.“

So sei es bis jetzt auch jedes Jahr gewesen. „Ich bin wie jedes Jahr sehr zufrieden mit dem Festival“, sagt er. Durch die gute Zusammenarbeit seines Teams habe er selbst auch fast alle Auftritte mit ansehen können. „Es waren auch fast alle Bands perfekt im Zeitplan.“

Jetzt beginnt die Planung für das Festival im nächsten Jahr.

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