In Burgwald bald Urnen-Bestattung unter Bäumen

Musterfeld: So wie auf dem Friedhof Bottendorf sollen auf allen Friedhöfen der Gemeinde Burgwald Baumurnen-Grabfelder geschaffen werden. Auf dem Findling werden die Namen der Verstorbenen angebracht – als einzigen Hinweis auf das Urnengrab, erläutert Bürgermeister Koch. Foto: Biedenbach

Burgwald. Die Gemeinde Burgwald will an allen Friedhöfen der fünf Ortsteile Grabfelder für Urnenbestattungen ohne Grabstein einrichten.

Dafür haben sich nach Angaben von Bürgermeister Lothar Koch alle Ortsbeiräte ausgesprochen.

Sie haben auch bereits festgelegt, wo diese Flächen angelegt werden sollen. Das Feld soll an einem Baum entstehen. Auf einem Findling sollen kleine Plaketten mit Name, Geburts- und Todestag der Verstorbenen angebracht werden. Die Urnen werden in die Rasenfläche eingelassen, ohne dass der genaue Ort gekennzeichnet wird.

„Die Nachfrage nach einer solchen Möglichkeit der Bestattung ist da“, sagt der Bürgermeister. Denn immer mehr Menschen könnten die Grabpflege nicht mehr leisten, weil sie zum Beispiel selbst schon zu alt sind oder weil sie weit weg wohnen.

Ein solches Baumurnen-Grabfeld, wie die Gemeinde es nennt, ist bereits in Bottendorf geschaffen worden. Doch eine Bestattung ist dort erst möglich, wenn die Gemeindevertretung diese Bestattungsform befürwortet und sie in die neue Friedhofsatzung aufnimmt.

Das Thema soll laut Bürgermeister in der nächsten Parlamentssitzung am 17. September auf der Tagesordnung stehen.

Wann die Satzung dann in Kraft treten könnte und mehr zum Thema lesen Sie in der gedruckten Samstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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