Burgwaldnarren feiern wie in Las Vegas

Super Jeton: Karl-Heinz Bornscheuer in der Bütt.

Burgwald. Jetons und viel Geld, leichte Mädchen, Stars und Sternchen: „Las Vegas in Burgwald" war das karnevalistische Motto der Burgwaldnarren.

300 Gäste feierten und lachten. Las Vegas war der rote Faden durch die Nacht. In ihrem knapp vierstündigen Programm ließen es die 78 Mitwirkenden auf der Bühne krachen: „Burgwald in Germany, ich geh‘ wohl nicht fehl, ist ähnlich wie Las Vegas ´ne Art Wüstenjuwel“, rief Sitzungspräsident Oliver Löw ins Publikum. Es war, frei nach Löw, „eine big show for you“ - der Abend war bunt und laut, die Stimmung war prächtig.

Mit ihren fetzigen Gardetänzen brachten die flotten Burgwaldfunken viel Pep in die Narrhalla. Die Funken haben ein neues Markenzeichen: blau-weiße Kostüme. Edeltraud Porsch hat sie geschneidert.

Las Vegas ohne „Siegfried & Roy“ - das geht gar nicht. Mit ihrem glanzvollen Tanz verzauberten die Kinder der „Burgwaldstöpsel“ als dressierte Tiger die Narren. Allerdings gab es auch zwei von der Magie geschädigte Damen: Mit Witz und Humor nahmen Heidi und Tochter Sarah Chaborski kein Blatt vor den Mund. Mit ihren Erlebnissen von Amateuren, die sich an hoher Zauberkunst versuchen, liefen sie zur Höchstform auf - ebenso Verena Löw und Michelle Reuter als Escortdamen an der Bar: „Hier gibt es fette Kohle.“

Pia Bornscheuer erinnerte an Whitney Houston: One moment in time. Weiter ging es mit Tanz und Musik: „Augen auf und Bühne frei“, hieß es für die Candy-Girls. Ein weiterer Höhepunkt: Hochzeit mit Colette Eckstein, Jana Walter und Daniel Ayora Escandell - schließlich wird an keinem Ort der Welt so oft geheiratet wie in Las Vegas.

„Man kann es in den Karten lesen, was in den letzten Jahren gewesen“, hatten die Burgwaldspatzen im Programm. Lob gab es für den diesmal fehlenden Bürgermeister Koch: „Auf seine Bürger kann er bauen, die haben Boss-Vertrauen“, sangen die Spatzen. Aufs Korn nahmen sie die Frankenberger Fußgängerzone: „Wer einmal über das Pflaster gestolpert ist, der weiß ein Lied davon zu singen“ - frei nach dem Maffay-Hit „Über sieben Brücken musst du gehen“.

Nach der Pause präsentierten sich die „Grufties“ als Panzerknacker. Doris Lerch sang „Woman in love“ von Barbra Streisand und Karl-Heinz Wendt erteilte als Indianerhäuptling „Kleiner Schuh“ eine Nachhilfestunde über die Urgeschichte von Las Vegas.

Nach einer tänzerischen „Love-Story“ mit den „Ederelfen“ und den Erfahrungen von Karl-Heinz Bornscheuer mit einem Jeton gab es den Höhepunkt: eine ultimative Elvis-Presley-Show zu Ehren des „King of Rock‘n‘Roll“.

Einen burlesken Tanz zeigten die „Wild Flames“ - und beim großen Finale standen alle Aktiven gemeinsam auf der Bühne. (mjx)

"Big show aus Las Vegas": Karneval der Burgwaldnarren

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