Helfer-Team leistete bereits 550 Arbeitstunden

Die neue Friedhofshalle in Burgwald steht

Vor der Burgwalder Friedhofshalle: Über den Stand der Arbeiten berichten (von links) Ortsvorsteher Frank Erb, Eduard Paxian, Bürgermeister Lothar Koch, Klaus Rühl, Bauamtsleiterin Astrid Löw, ehemaliger Ortsvorsteher Mario Baumann, Bernhard Bock und Werner Fugmann.
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Vor der Burgwalder Friedhofshalle: Über den Stand der Arbeiten berichten (von links) Ortsvorsteher Frank Erb, Eduard Paxian, Bürgermeister Lothar Koch, Klaus Rühl, Bauamtsleiterin Astrid Löw, ehemaliger Ortsvorsteher Mario Baumann, Bernhard Bock und Werner Fugmann.

Die neue Friedhofshalle in Burgwald steht, ehrenamtliche Helfer sind derzeit mit dem Innenausbau beschäftigt.

Burgwald – „Rund 550 Stunden freiwillige Arbeit sind schon geleistet worden“, sagt der Burgwalder Ortsvorsteher Frank Erb. Erstellt wurde die Halle in Fertigbauweise von der Löhlbacher Firma Wilhelmi. Dort begannen auch die Eigenleistungen. Das Ehepaar Karin und Helmut Wiest, Eduard Paxian und Franka Schmezer haben im Firmengebäude in mehr als 100 Arbeitsstunden die Holzbalken gestrichen. Dann ging es vor Ort an den Innenausbau. Bei einem Ortstermin sind Klaus Rühl, Werner Fugmann, Bernhard Bock und Eduard Paxian gerade am Arbeiten. Zum regelmäßigen Helferteam gehören auch Franz Paxian, Arnold Czepa und Werner Freynik.

„Auch wenn die Freiwilligen coronabedingt nicht, wie vorgesehen, beim Dachdecken helfen konnten, liegen die Arbeiten im Kostenrahmen von 185 000 Euro“, betont Bürgermeister Lothar Koch.

Die Halle hat einen 30 Quadratmeter großen Raum für die Trauerfeier, einen Kühlraum sowie einen Technik- und einen kleinen Vorbereitungsraum. Zudem eine behindertengerechte Toilette, die tagsüber offen sein wird und nachts per Zeitschaltuhr geschlossen wird. Der Bereich vom Andachtsraum dorthin ist ebenso überdacht, wie ein Bereich am Eingang.

Die neue Friedhofshalle in Burgwald steht: Nutzung ab nächstem Frühjahr

Auch wenn das Gebäude von außen schon ziemlich fertig aussieht, wird es laut Astrid Löw vom Bauamt der Gemeinde Burgwald noch bis nächstes Frühjahr oder Anfang Sommer dauern, bis die Halle genutzt werden kann. Denn im Frühjahr sollen dann die Außenarbeiten erfolgen. Insbesondere die Verlegung des Pflasters.

„Dazu brauchen wir dann noch weitere Helfer, vor allem jüngere“, sagt Ortsvorsteher Erb. Der derzeitige Helfertrupp bestehe vornehmlich aus Rentnern, die zeitlich flexibel bei ihren Einsätzen seien. Erb dankt den Helfern. Ebenso Bürgermeister Lothar Koch: In dem Ortsteil setze sich fort, was in der gesamten Gemeinde gelte: Dass mit viel Eigenleistung Projekte umgesetzt würden, die sonst nicht gestemmt werden könnten.

Ortsvorsteher Erb weißt darauf hin, dass der Arbeitskreis Friedhof bereits im Vorfeld der Bauarbeiten 250 Stunden freiwillige Arbeit geleistet hatte – für die Planung und Organisation der im Ortsteil Burgwald seit langem ersehnten Friedhofshalle. (Martina Biedenbach)

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