Gemeinde Burgwald will Bier brauen

Beim Maischerühren in Dodenau: Rolf Pasler (links) und Dieter Womelsdorf rühren um und Braumeister Ingo Sassmannshausen (rechts) gibt weiteres Malz dazu. Die Gemeinde Burgwald hat mittlerweile die Brau-Utensilien von den Dodenauern erworben. Archivfoto: Becker

Burgwald. Wenn 2017 der Burgwalder Grenzgang zum 25. Mal stattfindet, will die Gemeinde Burgwald das mit einer besonderen Aktion feiern.

„Wir wollen ein Jubiläumsbier brauen“, sagt Bürgermeister Lothar Koch der HNA.In dem gleichen Jahr wird neben dem Grenzgangsjubiläum auch das 20-jährige Bestehen der Partnerschaft mit dem ungarischen Perbal gefeiert.

Das Jubiläum ist zwar noch etwas hin, aber die Vorüberlegungen laufen. Zunächst soll 2016 der Hopfen selbst angebaut werden. Ausgesucht wurde dafür ein Feld am Ortsrand von Ernsthausen neben dem Friedhof.

Es liegt direkt an der Bundesstraße 252. „Wenn der Hopfen dann an den Stahlseilen zwischen den großen Holzpfosten wächst, wird dies sicherlich die Blicke auf sich ziehen“, sagt der Bürgermeister und erhofft sich davon einen natürlichen Werbeeffekt für die Festveranstaltung.

Er kam auf die Idee, als er bei einer Fahrt auf der Autobahn durch die Holledau die eindrucksvollen Hopfenfeld sah.

Unterstützung erhält das Projekt von der Ernsthäuser Feuerwehr sowie dem Heimat- und Kulturverein. Das haben die Verantwortlichen Carsten Engel, Feuerwehr, und Michael Engel, Heimat- und Kulturverein, bereits zugesagt.

Und auch die fürs Bierbrauen nötigen Utensilien hat die Gemeinde bereits erworben: von Dodenauern. Dort hatte der Verein „825 Jahre Dodenau“ eine solche Aktion gestartet. Auch die Dodenauer hatten, wie berichtet, Hopfen angepflanzt - und eine ausreichende Ernte eingefahren. Dann wurde das Bier gebraut und nach dem Gärprozess verkostet. Die Bierfreunde waren begeistert. (mab)

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